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Jun

William Hill lehnt Übernahme durch Caesars ab

William Hill lehnt Übernahme durch Caesars ab

Dem britischen Buchmacher William Hill wurden in jüngster Zeit gleich mehrere Angebote gemacht. Die 888 Holdings und andere Wettbewerber zeigten Interesse. Wie nun durch die Medien bekannt wurde, versuchte auch Caesars Entertainment sein Glück. Doch der US-amerikanische Casinoriese erhielt ebenfalls eine Absage. Angeblich soll nur der Preis nicht gestimmt haben. Was bedeuten würde, dass William Hill im Zweifelsfall verkauft hätte.

Angebot liegt ein Jahr zurück

Letzte Woche stand in der „Sunday Times“ geschrieben, dass man von einem Übernahmeangebot aus 2018 erfahren habe. Vor etwa zwölf Monaten wollte Caesars den britischen Sportwettenanbieter übernehmen. So will es die Zeitung aus internen Quellen erfahren haben.

Da dies geheim blieb, scheint für William Hill das Angebot schnell vom Tischen gewesen zu sein. Für Caesars ist klar, warum man hier eine Übernahme starten wollte. In den USA ist letztes Jahr PASPA weggefallen. Dabei handelte es sich um ein allgemeingültiges Sportwettenverbot. Dieses gilt als aufgehoben und die einzelnen US-Bundesstaaten können seitdem ihren individuellen Weg regulieren.

Hätten Caesars und William Hill die Fusion angestrebt, wäre ein Konzern mit etwa 6,8 Milliarden Euro an Marktwert entstanden. Neben dem zu geringen Preis, gefiel William Hill wohl auch die Entwicklung von Caesars nicht. Denn die Geschäfte in Las Vegas sind zumeist rückläufig.

William Hill bahnt sich selbst den Weg in die USA

Der britische Buchmacher möchte stattdessen zeigen, dass er aus eigener Kraft in den USA Fuß fassen kann. Im Moment fährt man auf diesem Markt rund 50 Millionen US-Dollar an Gewinn ein. Bis 2023 sollen es 300 Millionen Dollar sein. Dafür ist William Hill schon einige Kooperationen eingegangen und wird weitere anstreben.

Denn auf dem Heimatmarkt Großbritannien weht ein harscher Wind entgegen. Im Einzelhandel will die Regierung mögliche Wetteinsätze an den Wettterminals (FOBTs) drastisch reduzieren. Online hat William Hill ein wenig die Zeichen der Zeit verschlafen. Da macht es die Konkurrenz vielerorts besser.

Hinzu kommt, dass der britische Markt als weitestgehend gesättigt betrachtet wird. Wohingegen die USA nun erst seit einigen Monaten langsam aufblüht.

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