19
Dez

William Hill im Rechtsstreit mit den Niederlanden

William Hill im Rechtsstreit mit den Niederlanden

Von der niederländischen Glücksspielbehörde (Kansspelautoriteit) wurde ein Bußgeld gegen William Hill verhängt. 300.000 Euro soll der Buchmacher zahlen, weil er ohne Lizenz Online Glücksspiele für diese Zielgruppe bereitstellte. Eigentlich hätte das Unternehmen die Spieler ausschließen müssen. Doch William Hill kündigte nun rechtlichen Widerstand an.

Einspruch mit geringen Erfolgschancen

In den Niederlanden geht die Glücksspielbehörde sehr hart gegen illegale Anbieter vor. Einsprüche haben dort bislang wenige Früchte getragen. Im September kam es zur Ablehnung zweier Anträge durch das zuständige Gericht. In 2014 gab es einen Fall mit der Co-Gaming Limited. Das in Malta genehmigte Unternehmen betreibt die Marke ComeOn! Auch dort durfte man 180.000€ zahlen. Niederländische Flaggen, vermutlich für die Spracheinstellung genutzt, sowie ein Kundendienst in der Muttersprache, wurden als Fehlerquellen genannt.

Momentan befindet sich die Niederlanden im Umbruch mit den Online Glücksspielen. Eine Gesetzesänderung wird erwartet und könnte künftige Gerichtsentscheidungen abmildern. Erwähnt wurde dabei, dass bislang bestrafte Anbieter vorerst keine Chance auf eine Lizenz erhalten sollen. Doch diese Meinung revidierte Rechtsschutz-Minister Sander Dekker auch schon wieder.

Langsam beginnende Regulierung

In der Tat könnte die Regierung schon unlängst weiter fortgeschritten sein. Die Realität sieht so aus, dass bislang an den nationalen Gesetzestexten gearbeitet wird. Nach deren Absegnung dürfte die Glücksspielbehörde „Kansspelautoriteit“ (KSA) tätig werden. Bis dahin bleiben Online-Angebote dieser Art jedoch verboten.

Dem übergeordnet ist der Wunsch der Europäischen Union (EU), endlich einheitliche Standards zu formulieren. Diese sollen dann für alle Mitgliedsstaaten gelten. In diesem Jahr ruderte die EU-Kommission einen großen Schritt zurück. Sie will künftig nur noch ihre Empfehlungen aussprechen, aber keine Briefe mehr mit Aufforderungen schreiben.

Bußgelder, wie sie in den Niederlanden verhängt werden, sind bis auf Weiteres zulässig. Eine weitere Warnung für alle Anbieter, ihre Angebote für nicht-regulierte Märkte zu sperren. Mit einem Kundendienst in der jeweiligen Landessprache und ggf. einer übersetzten Version des Portals, machen es die Betreiber sehr offensichtlich, welche Spieler sie anlocken wollen.

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