29
Mai

Spanischer Fußball unter Manipulationsverdacht

Spanischer Fußball unter Manipulationsverdacht

Die spanischen Medien überschlagen sich, nachdem die Nationalpolizei in fünf Städten mehrere Fußballer festnahm. Auch einige ehemalige Spieler sitzen in Untersuchungshaft. Ihnen allen wird die bewusste Spielmanipulation vorgeworfen. Dadurch sollen sie und ein Ring aus weiteren Tätern viel Geld mit Sportwetten verdient haben.

Razzia am Dienstag

Etwa zeitgleich stürmten die Beamten auf zuvor ausgemachte Personen ein. Sie schlugen in Huesca, Madrid, Valladolid, Málaga und A Coruña zu. Spieler und ehemals Aktive aus der ersten sowie zweiten Liga stehen unter Verdacht. Dahinter soll eine kriminelle Bande stecken, welche durch illegale Absprachen große Vorteile bei Sportwetten erlangt haben soll.

Raúl Bravo, eine Ex-Verteidiger von Real Madrid, soll die Gruppe geleitet haben. Es geht um Korruption und Geldwäsche im großen Stil. Ebenfalls verhaftet wurden Borja Fernández (Real Valladolid), Samuel Saiz Alonso (FC Getafe) und Ínigo López Montana (Deportivo La Coruna).

Noch ist unklar, ob sich der Ring bekannter Buchmacher bediente oder die Sportwetten selbst realisierte.

Ausgerechnet in Spanien

Die Fußballnation steht unter Schock. Üblicher Weise gelingen solche Manipulationen nur in kleineren Ligen. Doch nun sind die Primera und Segunda División davon betroffen.

Ein erster Verdacht kam auf, als letztes Jahr der katalanische Club Nàstic mit 1:0 gegen den SD Huesca gewann. Die spanische Liga reichte daraufhin Anzeige bei der Polizei ein. Scheinbar führte dieser Fall zu einer heißen Spur.

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