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Feb

Niederlande: 1xBet muss €400.000 Strafe zahlen

Niederlande: 1xBet muss €400.000 Strafe zahlen

Ein teures Urteil für den internationalen Wettanbieter 1xBet. Die niederländische Glücksspielbehörde Kansspelautoriteit (KSA) hat entschieden, dass der Buchmacher eine Strafe von 400.000 Euro zu zahlen hat. Ein Bußgeld, welches darauf basiert, dass 1xBet die Kunden des Landes ohne Lizenz ansprach.

Angebote in Landessprache gefunden

Die Geldbuße bezieht sich auf die Unternehmen, die hinter  1xBet stecken. Damit sind die 1X Corp. N.V. in Curaçao, sowie die in Zypern ansässige Exinvest Limited. Sie sind für den Betrieb der entsprechenden Webseiten zuständig.

In seinem Urteil stellte die KSA fest, dass beide Webseiten von den Niederlanden aus leicht zugänglich waren. Problematisch wurde es dadurch, dass die Portale eine niederländische Version besitzen. Hier kam es also zum direkten Bewerben der Nutzer in deren Landessprache. Obwohl den Unternehmen die entsprechenden Genehmigungen durch die Behörde fehlten.

Sowohl bei 1xBet.com als auch bei xbet-1.com konnten Kunden Einzahlungen über eine niederländisch-spezifische Zahlungsmethode vornehmen. Sie funktioniert nur in Verbindung mit einem niederländischen Bankkonto. Dementsprechend konnten sich die Anbieter nicht herausreden.

Niederlande: Online-Glücksspiele sind illegal

KSA-Vorsitzender René Jansen kommentierte: „Online-Glücksspiele in den Niederlanden sind illegal. Unter den geltenden gesetzlichen Bestimmungen für Unternehmen ist es nicht möglich, eine Lizenz für das Angebot von Online-Glücksspielen zu erhalten.“ Folglich geht die zuständige Behörde hart gegen jene Plattformen vor, welche sich nicht daran halten.

Die Nachrichten folgen auf die Verabschiedung des Remote Gaming Act im Senat des Landes nach einer zweieinhalbjährigen Debatte. Es wird erwartet, dass die Betreiber ab Mitte 2020 Lizenzen für den Betrieb beantragen können.

Eine kürzlich vom Holland Casino durchgeführte Umfrage ergab, dass rund 1,8 Millionen niederländische Bürger zuvor Wetten über illegale Glücksspielseiten abgegeben hatten.

Die KSA hat zuvor erklärt, dass sie unter politischem Druck "unbefugten Betreibern, die Lizenzen beantragen", ablehnen würde. Damit sind jene gemeint, welche zuvor in der Grauzone agierten, welche nicht mehr existiert. Viele Anbieter hatten sich deshalb vorsorglich zurückgezogen und hoffen nun auf eine baldige Lizensierung.

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