LuckyLabz Forumsbeiträge

25
Jul

Evolution Gaming steigert Einnahmen um 45%

Written by LuckyNewz. Posted in Casino News

Evolution Gaming steigert Einnahmen um 45%

Evolution Gaming, der führende Anbieter von Live Casino Software, hat im vergangenen Quartal 85,7 Mio. Euro eingenommen. Im Jahresvergleich erzielte das Unternehmen damit ein Wachstum von 45%. Der Anstieg seit vor allem auf die Entwicklung neuer Spiele zurückzuführen, welche von den Klassikern abweichen.

Mehr Stammspieler & Neukunden

CEO Martin Carlesund, erklärte dazu: „2019 ist ein Jahr der Produkte und Innovationen. In diesem Zeitraum haben wir alle neuen Spiele des Jahres herausgebracht.“ Dabei wäre die Resonanz jedes Mal sehr positiv gewesen. Die Zunahme beim Umsatz wurde gleichermaßen durch bestehende Spieler und Neukunden generiert.

Für das gesteigerte Interesse gab es gute Gründe. Neue Shows wie „Deal or No Deal Live“ wurden gut angenommen. „Unser Ziel bei der Entwicklung war es, Spiele zu entwickeln, die neue Gruppen anziehen“, führte Carlesund fort. „Bisher sind wir mit dem Ergebnis sehr zufrieden.“

Weltweites Wachstum

Laut Carlesund stieß das Wachstum auf eine Vielzahl von Märkten, auch außerhalb Europas. 30% des Umsatzes von Evolution im zweiten Quartal stammten aus nicht-europäischen Ländern (25% im Vorjahr). Der Anteil der Einnahmen aus Großbritannien und den nordischen Ländern sank von 16% bzw. 9% im zweiten Quartal 2018 auf 13% bzw. 9%. Europa blieb aber mit 49% der Einnahmen das Kerngeschäft.

„Die positive Marktentwicklung setzt sich fort“, sagte Carlesund. „Die nordischen Länder wachsen, allerdings etwas langsamer, da sich der schwedische Markt nach dem intensiven Start in das Jahr infolge der neuen Glücksspielgesetzgebung wieder normalisiert. Großbritannien stabilisiert sich weiter und wächst im Vergleich zum Vorjahresquartal. Sowohl das übrige Europa als auch der Rest der Welt weisen ebenfalls ein positives Wachstum auf. “

Evolution Gaming investierte 49,1 Mio. Euro in seine Expansion. Den Löwenanteil nahm dabei das gut geschulte Personal ein. Wobei es für die Einführung neuer Produkte kaum neue Angestellte brauchte.

Der Quartalsüberschuss lag mit 34,5 Mio. € um 72% über dem Vorjahreswert. Auch beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen verzeichnete das Unternehmen eine Rekordsteigerung von 49,8% gegenüber dem Vorjahr.

23
Jul

Betsson verbucht Minus im zweiten Quartal 2019

Written by LuckyNewz. Posted in Sportwetten News

Betsson verbucht Minus im zweiten Quartal 2019

Betsson verzeichnete für das zweite Quartal 2019 einen Umsatzrückgang von 5% gegenüber dem Vorjahr. Als Gründe gibt man Probleme in Nordeuropa sowie den Niederlanden an. Trotzdem bleibt die Geschäftsleitung optimistisch und will sich den Herausforderungen stellen.

Lizenzentzug & Geldstrafen

Der Umsatz in den drei Monaten bis Ende Juni 2019 ging auf 1,3 Mrd. SEK (121,4 Mio. EUR) zurück. Gerade im Heimatmarkt Schweden hat Betsson mit der Regulierung zu kämpfen. Ein Lizenzentzug, machte dem Konzern zu schaffen. Die Tochter NGG Nordic und einige andere Gesellschaften wurden mit Bußgeldern belegt. Insgesamt mussten 19 Mio. SEK wegen Verstöße gegen Bonusbeschränkungen gezahlt werden.

Norwegen hat sich auch als problematisch erwiesen, da Zahlungsblockaden es den Betreibern erschweren, effiziente Zahlungslösungen auf dem Markt anzubieten. Dies führte zu einem Umsatzrückgang in der nordischen Region um 17% auf 519,3 Mio. SEK.

Betsson nahm zudem eine Reihe von Anpassungen in den Niederlanden vor. Hier stecken ebenfalls Auflagen dahinter, welche von Kansspelautoriteit vorgeschrieben wurden. Zum Glück konnte sich der Umsatz hier wieder stabilisieren.

Stellungnahme von Betsson

Das schwedische Unternehmen teilte mit: „Wir sind davon überzeugt, dass Betsson für die langfristige Entwicklung und das Wachstum in den Niederlanden gut aufgestellt ist. Die aktuellen Informationen erlauben keine eindeutige und genaue Einschätzung des Zeitplans des Lizenzierungsprozesses.“

Der Umsatz in Westeuropa belief sich auf 392,2 Mio. SEK. Was einen Rückgang von 12% gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Die Rückgänge in Nord- und Westeuropa wurden teilweise durch eine Umsatzsteigerung von 33% in Mittel- und Osteuropa sowie Zentralasien auf 284,2 Mio. SEK kompensiert.

Casinospiele erwiesen sich mit 917,8 Mio. SEK als größtes Zugpferd. Sie machten 72% der gesamten Einnahmen aus. Das Mobilgeschäft wuchs um 3%. Auch die Sportwetten wuchsen weiter, sodass hier 341 Mio. SEK generiert wurden.

„Ich bin zuversichtlich, dass Betsson in der Lage ist, langfristig profitable Geschäfte mit Wachstum und guten Margen in regulierten Märkten zu betreiben“, erklärte Betsson CEO Pontus Lindwall. „Wir haben auch eine geografische Streuung, die vorübergehende Rückgänge in einzelnen Märkten ausgleicht.“

13
Jul

Beschwerden über erstes Schweizer Online Casino

Written by LuckyNewz. Posted in Casino News

Beschwerden über erstes Schweizer Online Casino

Vor etwas mehr als einer Woche hat das erste offizielle Schweizer Online Casino seine virtuellen Pforten geöffnet. Es ist unter Jackpots.ch zu erreichen und bekam seine Lizenz durch die Schweizer Glücksspielbehörde. Doch kaum gestartet, trafen schon die ersten Beschwerden ein. Scheinbar wurden die Vorbereitungen nur mangelhaft durchgeführt, sodass es zu technischen Schwierigkeiten kam.

Zahlungen nicht immer reibungslos

Mit dem neuen Geldspielgesetz dürfen die 21 Schweizer Spielbanken eigene Online Casinos etablieren. Die Vorfreude unter den Spieler muss groß gewesen sein. Doch kurz darauf stellte sich Ernüchterung ein. Mehrere Nutzer berichteten, dass sie Probleme bei Zahlungen haben.

Betreiberin von Jackpots.ch ist das Grand Casino Baden. Seit dem 5. Juli 2019 werden auf der Domain Echtgeldspiele angeboten. Wer die dazu passende Facebook-Seite besucht, findet einige Kritik. Auch die örtlichen Medien haben bereits Wind davon bekommen.

Während Einzahlungen wohl immer problemlos ablaufen, hapert es bei manchen Auszahlungen. Kurz bevor der Antrag abgegeben werden soll, scheitert es an der Technik. Aus irgendwelchen Gründen versagt das System dann die Auszahlung.

Detlef Bose, Vorstandsvorsitzender des Grand Casino Baden, gelobte Besserung. Man habe nicht mit derart vielen Registrierungen in den ersten Tagen gerechnet. Scheinbar sind Technik und Mitarbeiter damit überfordert.

Unausgereifte Software & wenige Spiele

Die gesetzlichen Vorschriften sind sehr eng gestrickt. Bei Jackpots.ch sieht es so aus, als wollte man alles aus eigener Kraft schaffen. Jedoch ohne die Hilfe internationaler Unternehmen, wirkt alles wenig professionell.

Das Spielangebot ist zudem noch sehr klein. Während große Online Casinos heutzutage häufig über eintausend Titel anbieten, sind es bei Jackpots.ch gerade einmal 50 Stück. Eine Art Feldversuch, bei dem der Betreiber nicht gleich in die Vollen gehen wollte.

Immerhin hat man sich 47 Spielautomaten vom britischen Entwickler iSoftBet ins Boot geholt. Die restlichen drei Titel verweisen auf Blackjack. Demnach gibt es noch kein Roulette, Baccarat o.Ä. Es finden sich Verweise dazu und ebenso wird ein Live Casino angekündigt. Allerdings ist hier aktuell noch nichts verfügbar.

Das Grand Casino Baden verwies darauf, dass die strengen Auflagen den Start erschwerten.

11
Jul

Neue Gerichtsurteile geben Zahlungsdienstleistern Recht

Written by LuckyNewz. Posted in Glücksspiel News Business & Affiliate

Neue Gerichtsurteile geben Zahlungsdienstleistern Recht

Zurzeit herrscht eine hitzige Debatte über das Zurückfordern von Geldern, wenn diese für illegale Glücksspielangebote verwendet wurden. Mehrere Anwaltskanzleien haben sich darauf spezialisiert und fordern im Rahmen des Glücksspielstaatsvertrags diverse Ausgleichszahlungen. Sie werfen den Dienstleistern (Banken, E-Wallets etc.) vor, dass diese vor der Transaktion hätten prüfen müssen, wohin die Beträge gehen. Doch bisherige Gerichtsurteile stellen sich auf die Seite der Finanzunternehmen.

Spieler kriegen kein Geld zurück

Am 29.03.2019 hatte das Amtsgericht Berlin-Mitte erneut eine Klage (Az. 124 C 160/18) abgewiesen. Dem folgte ein ähnliches Urteil am 16.04.2019 durch das Landgericht Berlin (Az. 37 O 367/18). In beiden Fällen forderten Spieler jene Beträge zurück, welche sie bei Online Casinos eingezahlt und verloren hatten.

Bspw. wollte ein Spieler seine rund 10.000 Euro wieder haben. Diese hatte er in virtuellen Spielbanken mit europäischer Lizenz verspielt. Seine Einzahlungen erfolgten via Kreditkarte. Er wollte einklagen, dass die Kartengesellschaft die Summen ausgleicht. Mit der Berufung auf die deutsche Rechtsprechung zum Online-Glücksspiel.

Das Landgericht Berlin lehnte seine Klage ab. Wenngleich das Spielangebot vom Online Casino für deutsche Kunden womöglich illegal sei, bleibt das Vertragsverhältnis bestehen. Nämlich jenes zwischen Spieler und Kartengesellschaft.

Doch müsste der Zahlungsdienstleister nicht alles von vornherein prüfen? Nein, das Landgericht Berlin meinte, dass die Bank o.Ä. dafür konkret vom illegalen Angebot wissen müsste. Andernfalls werden einzelne Transaktionen nicht derartig detailliert geprüft.

Zeitgemäßes Urteil vom Bundesgerichtshof fehlt

Weil es derzeit eine ganze Klagewelle gibt, sollte der Bundesgerichtshof eine moderne Rechtsprechung darlegen. Dann müssten sich die kleineren Gerichte nicht mehr damit befassen.

Einige Fälle sind bis zu den höheren Instanzen durchgedrungen. Dort ist man sich einig: Wer spielt und verliert, der muss auch zahlen. Banken, E-Wallets und Kreditkartengesellschaften sind nicht zu eine Zahlungsausgleich verpflichtet.

Die aktuellen Urteile aus Berlin und München haben hoffentlich eine Signalwirkung.

In Österreich ist man auf demselben Weg, sodass sich Anwälte und Spieler vermeintlich die Hände reiben. Die Klagewelle soll hier auch nicht enden. Die „Münchner Kanzlei CLLB Rechtsanwälte“ will sich nun PayPal vornehmen.

07
Jul

Apple-Bericht: Regierungen forderten App-Löschungen

Written by LuckyNewz. Posted in Glücksspiel News Business & Affiliate

Apple-Bericht: Regierungen forderten App-Löschungen

Können Regierungen Einfluss darauf nehmen, welche Apps im Apple Store hochgeladen werden dürfen? Es scheint so. Im „Transparenzbericht“ des Unternehmens geht es unter anderem um Regierungsanfragen. Aus diesen geht hervor, dass gewisse Anwendungen entfernt werden sollen. Im zweiten Halbjahr 2018 sollen es 634 Apps gewesen sein. Diesen Anordnungen ist Apple gefolgt.

Überwiegend illegales Glücksspiel betroffen

Insgesamt 770 Anträge gingen ein, von denen Apple die meisten bestätigte. Überwiegend ging es um illegale Glücksspielangebote. Insgesamt elf Länder hatten um deren Entfernung gebeten.

Mit 517 Anfragen führt China dabei die Liste an. Im Transparenzbericht von Apple fehlen Informationen dazu, welche Marken oder Anbieter davon betroffen waren. Lediglich die Verstoßgründe wurden genannt. Neben nicht erlaubten Glücksspielen ging es auch um Apps mit Zugang zu Pornografie.

Auch Russland, die Schweiz, Norwegen, Österreich, die Niederlande und Vietnam haben zum Löschen aufgefordert. In Saudi-Arabien und dem Libanon ging es dagegen um Datenschutzverstöße. In der Türkei fand man Probleme mit illegalen Inhalten und dem Urheberrecht.

Apple ist um bessere Erkennung bemüht

Wie viel Schaden die Apps angerichtet haben, lässt sich schwer abschätzen. Für die Zukunft will Apple eine bessere Früherkennung austüfteln. Seit Juli sind daher keine browserbasierten HTML5-Spiele mehr zugelassen. Es muss sich um „native“ Apps handeln, wenn diese Glücksspiele mit Echtgeld anbieten wollen.

Herausgabe personenbezogener Daten

Aus dem Transparenzbericht geht noch eine bedenkliche Information hervor. Denn die Regierungsanfragen richteten sich auch an konkrete Details. So wurden Anfragen bzgl. Kundendaten gestellt. Inklusive Seriennummern von Geräten.

Apple erhielt dazu fast 30.000 Anträge und kam diesen in 22.691 Fällen nach. Darin enthalten waren auch Informationen zu Finanztransaktionen. Den Regierungen ginge es dabei um die Verfolgung von Straftaten wie bspw. Kreditkartenbetrug.

Dabei habe Apple seine Kunden informiert, dass ihre Daten herausgegeben worden sein. Allerdings wurden Anträge auch abgelehnt, falls die Gefährdung von Kindern im Raum stand.

05
Jul

Können deutsche Glücksspieler ihr Geld zurückfordern?

Written by LuckyNewz. Posted in Glücksspiel News Business & Affiliate

Können deutsche Glücksspieler ihr Geld zurückfordern?

Momentan versuchen einige Anwaltskanzleien deutschen Glücksspielern zu helfen. Sie beziehen sich auf mehrere Gerichtsurteile, welche das Zurückholen von Spielverlusten genehmigen. Konkret geht es um Einzahlungen per Kreditkarte, welche bei Anbietern ohne Lizenz getätigt worden sind. Allerdings ist die Rechtslage mehr als unklar. Hierzu braucht es noch eine Grundsatzentscheidung vom Bundesgerichtshof.

Echtgeld-Casinospiele ohne Risiko

Unterdessen versuchen pfiffige Anwälte jene Spieler auszumachen, welche wie oben beschrieben vorgegangen sind und verloren haben. In der BILD-Zeitung wurde dazu sogar ein Beitrag mit dem Titel „Zocken ohne Verlustrisiko!“ veröffentlicht. Aber ist dem wirklich so?

Den Grundstein legte das Landgericht Berlin in 2017. Im damaligen Urteil (Az. 4 S 1/17) wurde bestätigt, dass Banken im Zusammenhang mit dem Aufwendungsersatz stehen. Vorausgesetzt die Transaktion fand per Kreditkarte statt. Auch das Landgericht München sowie das zugehörige Oberlandesgericht haben dies kürzlich bestätigt, wenn Zahlungen auf diese Weise an nicht lizensierte Anbieter gehen.

Allerdings zeigte die Vergangenheit, dass die Urteile in höheren Instanzen immer scheiterten. Deshalb sollten sich Spieler nicht zu viel vom Rechtsweg erhoffen.

Bei den besagten Fällen hatten die Spieler via Skrill eingezahlt und die Abbuchung über Kreditkarten veranlasst. Damit spielten sie beim Online Poker und in virtuellen Casinos. Denen fehlte jedoch die deutsche Genehmigung zum Spielbetrieb.

Später plädierten die Spieler auf ein illegales Angebot und forderten ihre Gelder zurück.

Frühere Urteile sagen anderes aus

Vom Amtsgericht Berlin-Mitte gab es Ende 2016 ein Urteil (17 C 203/16), welches die Rückzahlung von Kreditkartenumsätzen verneinte.

Dabei bezog es sich auf eine sehr alte Entscheidung vom BGH aus 2002 (Az. XI ZR 420/01). Dort hieß es, dass Kreditkartenunternehmen Zahlungen aller Art annehmen müssten. Ohne vorher zu prüfen, ob der Kunde überhaupt liquide sei. Somit bleibt dieser zahlungspflichtig, egal wofür er das Geld verwendet hat.

Insgesamt bleibt es unwahrscheinlich, dass Spieler auf diesem Wege ihre Gelder zurückfordern können. Dazu bräuchte es wohl auch ein neues Urteil vom BGH, welches Bezug auf die nun existierenden Online-Glücksspielangebote nimmt.

25
Jun

Neue Studie: Was die Online-Glücksspielwelt bewegt

Written by LuckyNewz. Posted in Casino News

Neue Studie: Was die Online-Glücksspielwelt bewegt

Die iovation Inc. wurde 2004 gegründet und führt diverse Untersuchungen durch. Dazu zählen auch regelmäßige Studien zum Online-Glücksspiel. Hierfür arbeitet das US-amerikanische Unternehmen mit vielen virtuellen Casinos zusammen. Gemeinsam haben sie zwei wesentliche Faktoren herauskristallisiert, welche für 2019 und die kommenden Jahre wichtig sein werden.

Mobile Gambling & Mobile Payment

Es ist kein Geheimnis, dass zunehmend mehr Nutzer ihr Mobilgerät verwenden, um in Online Casinos zu spielen. Der aktuelle „Gambling Industry Report“ von iovation drückt dies in Zahlen aus.

Anhand der Transaktionen ist klar zu erkennen, wie sehr das Interesse an digitalen Casinospielen zunahm. 2012 zahlten Kunden noch 100 Milliarden US-Dollar ein. In 2018 angekommen, hat sich diese Summe bereits verfünffacht!

Von all diesen Transaktionen wurden 2012 nur 6% mobil durchgeführt. Vergangenes Jahr lag der Anteil bereits bei 70%. Dies entspricht einem rasanten Wachstum von durchschnittlich 95% pro Jahr.

Iovation führt dies unter anderem auf den Google Play Store zurück. Dieser hatte 2017 seine Aufnahmeregeln für Glücksspiel-Apps gelockert. Seitdem stehen viele Anwendungen für Großbritannien, Frankreich und Irland bereit. In diesen Nationen ist das Glücksspiel tief mit der kulturellen Geschichte verwurzelt.

Besonders erfolgreich sind dabei jene Anbieter, deren Produkte medienübergreifen funktionieren. So können Spieler am Abend ihren Laptop benutzen und in der Mittagspause zum Smartphone greifen.

Betrugsversuche nehmen zu

Dort wo viel Geld den Besitzer wechselt, sind kriminelle Energien nicht weit entfernt. Hier braucht es effektive Maßnahmen, um Betrug zu verhindern. Iovation bietet hierbei seine Hilfe zur Aufklärung an. Seit der ersten Zusammenarbeit, konnte man gemeinsam 47 Millionen verdächtige Transaktionen aufhalten. Angesichts der überwachten 4 Milliarden Überweisungen, ein verhältnismäßig geringer Anteil. Jedoch geht aus dem Bericht nicht hervor, wie viel Geld die Betrüger versucht haben reinzuwaschen oder durch Tricks den Online Casinos zu entwenden.

Casino-Bonusangebote besitzen mittlerweile sehr ausgefeilte Teilnahmebedingungen. Trotzdem versuchen Betrüger immer wieder die Systeme zu überlisten. Nicht selten kommt dabei eigens dafür entwickelte Software zum Einsatz.

Bei iovation gingen 2018 rund 210.000 solcher Bonus-Verdachtsfälle ein. In 2015 lag diese Zahl bei nur 50.000 Versuchen. Hinzu kommen 125.000 Fälle aus dem vergangenen Jahr, bei dem Spieler versuchten das aktuelle Geschehen zu beeinflussen.

Online Casinos bieten besonders treuen und gut zahlenden Kunden gern eine VIP-Mitgliedschaft an. Leider musste hier festgestellt werden, dass solche Accounts immer öfter an Dritte verkauft werden. Weil ein VIP höheres Ansehen genießt und größere Beträge problemlos transferieren darf, eignet sich so ein Konto bestens für Geldwäsche.

21
Jun

Deutschland über Glücksspiel-Novelle uneinig

Written by LuckyNewz. Posted in Glücksspiel News Business & Affiliate

Deutschland über Glücksspiel-Novelle uneinig

Den 16 Bundesländern bleiben nur noch zwei Jahre, um ihren neuen Glücksspielstaatsvertrag auszuformulieren. Dann läuft nämlich die bestehende Version aus, welche für das Online-Glücksspiel nicht wirklich funktioniert hat. Ursprünglich wollte man nur Sportwetten lizensieren und das mit einem Limit von 20 Genehmigungen. Doch die harsche Kritik am Vorhaben und richterliche Beschlüsse, führten den totalen Stillstand herbei.

Somit verbleiben die Anbieter in einer rechtlichen Grauzone. Sie berufen sich meist auf eine EU-Lizenz, welche häufig in Malta oder Gibraltar ausgestellt worden ist. Kritiker bemängeln, dass nicht nur Sportwetten in den Fokus rücken sollten. Auch für Online Casinos, virtuelle Pokerräume etc. bräuchte es Lösungen. Die Länder sind sich dabei noch lange nicht einig geworden.

Öffentlichkeit erfährt nicht viel

Ob hinter verschlossener Tür bereits Erfolge zu verzeichnen sind, wissen wir nicht. Schleswig-Holstein ging damals seinen Sonderweg, als die restlichen Bundesländer dem Glücksspielstaatsvertrag zustimmten. Dort lief bislang alles reibungslos und so könnte man sich am Norden ein Beispiel nehmen. Hessen war mit der Lizenzvergabe beauftragt worden. Doch schnell merkte das zuständige Ministerium, wie undurchsichtig und wenig praktisch der Vertrag war. Seitdem plädiert man auch dort für einen Neuanfang. Nordrhein-Westfalen stimmt ebenso ein und es herrscht Einigkeit, dass man eine umfassende Marktöffnung anstreben sollte.

Lebenszeichen aus Baden-Württemberg

Viele andere Länder schweigen bis dato. In Baden-Württemberg meldete sich unterdessen der Innenminister Thomas Strobl (CDU) zu Wort. Er hält nicht viel von einer Legalisierung. Würde es doch die Nutzer viel mehr verleiten. Online könnte man schneller der Spielsucht verfallen. Strobl vergisst dabei, oder weiß es einfach nicht besser, dass auch heute schon zahlreich gezockt wird. Mit einer Regulierung könnte man jedoch die schwarzen Schafe aussortieren. Sie verstecken sich im Schatten der großen und seriösen Anbieter.

Wohingegen der suchtpolitische Sprecher der Grünen-Fraktion, Josha Frey, eine Regulierung begrüßt. Für ihn sei es wichtig, dass zuerst ein zentrales Kontrollorgan geschaffen wird. Diese Behörde würde Lizenzen vergeben und die Einhaltung der gesetzlichen Rahmenbedingungen prüfen. So sieht man es bereits in anderen Ländern, welche Online-Glücksspiel erfolgreich reguliert haben.

21
Jun

PartyPoker führt zwei wichtige Änderungen ein

Written by LuckyNewz. Posted in Poker News

PartyPoker führt zwei wichtige Änderungen ein

PartyPoker bemüht sich an seine einstigen Glanzzeiten anzuschließen. Denn in den Anfängen des Online Pokers, kam kaum ein Spieler an diesem Anbieter vorbei. Laut der Webseite „Poker Scout“ belegt der virtuelle Raum derzeit den sechsten Platz (gemessen am 7-Tages-Durchschnitt der aktiven Spieler). Zwei wichtige Änderungen sollen nun dafür sorgen, dass mehr Hobbyspieler zu PartyPoker wechseln und regelmäßig dort wetten.

Verbot von HUDs & anderen Tracking-Tools

Um online seine Chancen zu verbessern, nutzen viele Grinder und Profis diverse Drittsoftwares. Diese sammeln deutlich mehr Informationen als der menschliche Geist erfassen könnte. Dadurch wird ein unfairer Spielvorteil erlangt, weil die Analyse des gegnerischen Spielverhaltens umfassender möglich ist.

Beliebt sind dabei Tracking-Tools, welche über Heads-up-Displays (HUDs) eine komprimierte Auswertung einblenden. Womit der Nutzer sofort weiß, wie oft ein Spieler den Flop sieht, bis zum Showdown wettet und vieles mehr.

PartyPoker erklärte nun, dass die HUDs von Drittanbietern der Vergangenheit angehören. Um dies zu erreichen, löschte der Pokerraum alle Spielernotizen. Nutzer bekamen zudem die Aufforderungen ihren Nicknamen am Tisch zu ändern. Kritiker erklärten, dass wohl auch die Handverläufe gelöscht wurden. Damit sind die Tracking-Tools völlig nutzlos geworden. Es wirkt wie ein Neuanfang für alle Spieler.

„Dieses Client-Update ist eine von mehreren Initiativen, an denen wir arbeiten, um Spielern eine sichere Umgebung zu bieten, in der sie Online-Poker spielen können“, erklärt Tom Waters, Managing Director von PartyPoker.

Um die Neuerung zu feiern, kann jeder Spieler einen Teil vom $500.000 Race to Alias gewinnen. Teilnahmeberechtigt sind alle, welche ihren Nicknamen aktualisiert haben.

100 Big Blinds als Minimum

Die zweite Neuigkeit bezieht sich auf das Minimum Buy In bei Cash Games sowie den Fast Forward Tischen. Hier müssen Spieler künftig mindestens 100 Big Blinds mitbringen. Andernfalls können sie nicht in diesem Limit spielen. Ende Juni soll es bereits soweit sein.

Zweck sei es, dass sogenannte „Ratholing“ zu unterbinden. Dabei setzen sich Spieler mit einem sehr kleinen Betrag an einen Tisch. Sie hoffen auf ein schnelles Verdoppeln und verlassen dann wieder sofort den Tisch. Betroffene Spieler können nicht kontern und dies nimmt ihnen den Spielspaß. In realen Casinos wird Ratholing nicht gern gesehen, warum es also online hinnehmen müssen?

20
Jun

Schweden: Ninja Casino verliert seine Lizenz

Written by LuckyNewz. Posted in Casino News

Schweden: Ninja Casino verliert seine Lizenz

Über die schwedische Glücksspielbehörde Spelinspektionen wurde bekannt, dass sie dem Ninja Casino seine Lizenz entzog. Dasselbe trifft auf das Online Casino Spellandet zu. Hinter diesem steht die SafeEnt Limited. Die Probleme wiegen schwer, denn der Betreiber soll den Spielerschutz nicht ernst genug genommen haben. Auch will die Behörde Mängel beim Verhindern von Geldwäsche festgestellt haben.

Global Gaming AB muss handeln

Wie in der Branche üblich, lässt sich die Geschäftsverwaltung auf ein globales Unternehmen zurückführen. Hinter der SafeEnt Limited steckt die Global Gaming AB. Es handelt sich dabei um eines der am schnellsten wachsenden Unternehmen der Branche.

Unter schwedischen Spielern gilt das Ninja Casino als sehr beliebt. Es handelt sich dabei um ein „Pay n Play“ Casino. Was bedeutet, dass Spieler keine Registrierung benötigen, sondern direkt einzahlen und wetten können. Auch mit Echtgeld und das ist angesichts des Spielerschutzes sehr fraglich.

Spelinspektionen hat mehrere Verstöße bei SafeEnt festgestellt und musste deshalb dessen Lizenzen entziehen. Immerhin sollen die Nutzer vor übermäßigem Glücksspiel bewahrt werden, heißt es.

Im Ninja Casino gibt es dabei keine wirkliche Begrenzung. Wie die Beamten feststellten, konnte man bis dato unbegrenzt hohe Beiträge einzahlen. Seitens der Plattform erfolgte kein Nachfragen, geschweige denn eine Kontrolle der Personalien. Das öffnet Glücksspielsüchtigen und Geldwäschern alle Türen.

Zugegeben: Spieler durften sich selbst Einzahlungs- und Einsatzlimits auferlegen. Jedoch blockierte sie Software nicht angemessen, sondern lies die Nutzer weiter gewähren.

Gefahr der Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung

Desweiteren geht Spelinspektionen davon aus, dass das Ninja Casino nicht genug unternimmt, um kriminelle Energien zu unterbinden. Bei SafeEnt geht es zudem um die Höhe der Bonusangebote, welche in Schweden eine bestimmte Grenze nicht überschreiten dürfen. Ebenso beinhaltete das Angebot solche Produkte, welche mit der erteilten Lizenz gar nicht hätten beworben werden dürfen.

Beide Unternehmen beabsichtigen nachzubessern und dann ggf. die Lizenz neu zu beantragen. Ob diese dann gewährt wird, hängt von der Einschätzung der Glücksspielbehörde ab.

Schweden hat seinen virtuellen Glücksspielmarkt seit Anfang 2019 reguliert. Bislang sind schon mehrere Dutzend Lizenzen vergeben. Allerdings prüft die Behörde auch sehr genau, ob die Rahmenbedingungen eingehalten werden.

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