LuckyLabz Forumsbeiträge

02
Aug

Sportwettenregulierung: Brasilien bittet zum Gespräch

Written by LuckyNewz. Posted in Sportwetten News

Sportwettenregulierung: Brasilien bittet zum Gespräch

Das brasilianische Wirtschaftsministerium hat eine öffentliche Konsultation zur Regulierung von Sportwetten eingeleitet, um einen Rechtsrahmen für die Branche zu entwickeln. Die Anhörung begann am 30. Juli und dauert einen Monat an. Ziel sei es, Ideen von der Bevölkerung sowie Interessengruppen der Branche zum geeignetsten Modell für Sportwetten zu sammeln. Sie wird vom Sekretariat für Evaluierung, Planung, Energie und Lotterie (SECAP) durchgeführt. Diese Abteilung untersteht dem Sondersekretariat für Finanzen des Ministeriums.

Wird es ein Lizenzen-Limit geben?

Die Befragten werden gebeten, sich darüber auszutauschen, ob eine festgelegte Anzahl von Sportwetten-Lizenzen zur Verfügung gestellt oder ob ein qualitativer Ansatz verfolgt werden sollte. Vielerorts auf der Welt ist es so, dass die Zahl der Genehmigung unbegrenzt ist. Unternehmen der Branche müssen lediglich die Auflagen erfüllen. Die Interessengruppen werden auch gebeten, Regulierungsvorschriften in anderen Ländern vorzuschlagen, die als Blaupause für das Land dienen könnten.

In der Konsultation sollen auch Meinungen zu Marktüberwachungs-, Kontroll- und Durchsetzungsprozessen eingeholt werden. Weitere Themen wie Spielersicherheit, Betrugsprävention, Marktintegrität und Geldwäschebekämpfung werden ebenfalls behandelt.

Die Informationen sollen die bereits laufende Ausarbeitung der neuen Sportwettenbestimmungen ergänzen. Der baldige Ex-Präsident Michel Temer hatte die vorläufige Gesetzesmaßnahme 846/18 unterzeichnet. Womit der Gesetzgeber die Möglichkeit erhält, bis 2020 die Ausarbeitung von Vorschriften abzuschließen. Es besteht die Chance, jene Frist um weitere zwei Jahre zu verlängern, wenn bis dahin keine Fortschritte erzielt werden.

Ziel & Potential der Regulierung

Durch die Regulierung von Sportwetten will die brasilianische Regierung einen großen Markt aus der rechtlichen Grauzone lenken. Ziel sei es auch, die Aktivitäten privater Unternehmen im Land zu steigern, welche Arbeitsplätze schaffen und die Integrität des Sports wahren.

„Was das Ministerium veranlasste, den Gesetzesentwurf von Senator Flexa Ribeiro zu unterstützen, war so zu verstehen, dass diese Regelung zur Integrität des Sports beiträgt und sicherstellt, dass die Ergebnisse der Spiele zuverlässig sind und sich aus den Anstrengungen der Athleten ergeben “, erklärte Alexandre Manoel (Sekretär für Politikevaluierung, Planung, Energie und Lotterie).

Mit über 200 Millionen Einwohnern, könnte sich hier ein großer regulierter Sportwettenmarkt ergeben. Vor allem deshalb, weil Brasilien als engagierte Fußballnation bekannt ist.

31
Jul

William Hill US: Überarbeitung des Affiliate-Programms

Written by LuckyNewz. Posted in Sportwetten News

William Hill US: Überarbeitung des Affiliate-Programms

Die Expansion der Sportwettenbranche in den USA ist in vollem Gange. Alle wollen ein Stück vom großen Kuchen abhaben. William Hill US kündigte dafür ein Update seines Affiliate-Partnerprogramms an. Dafür gewann man jetzt den nordamerikanischen Partner Income Access. Gemeinsam soll das Programm verbessert werden und expandieren.

Mehr als 100 Sportwetten-Angebote

William Hill US betreibt derzeit über 100 Sportwette-Angeboten in den USA. Einschließlich landbasierter Plattformen sowie Internetseiten für Desktop PC und Mobilgeräte.

Income Access wird von der Paysafe Group verwaltet und wird mit William Hill US zusammenarbeiten, um Tracking- und Reporting-Tools zur Unterstützung von Tochterunternehmen in den USA einzuführen. Mit besonderem Schwerpunkt auf dem Igaming-Markt in New Jersey

Der Buchmacher sagte, dass die Partnerschaft auch seinen Affiliates ermöglichen wird, Kampagnen schnell zu starten, sowie von flexiblen Provisionsschemata und einem umfassenden Adserving-Tool zu profitieren.

„Die Partnerschaft mit Income Access wird William Hill die Türen für ein brandneues Partnerprogramm in den USA öffnen“, erklärte Sharon Otterman, Chief Marketing Officer von William Hill. „Indem wir unseren Partnern diese Plattform anbieten, wollen wir starke und dauerhafte Partnerschaften eingehen.“

Tara Wilson, Senior Vice President und General Manager bei Income Access, fügte hinzu: „Wir freuen uns mit William Hill zusammenzuarbeiten. […]Der Start des Partnerprogramms in New Jersey bietet Partnern die Möglichkeit, ihre Präsenz in einem aufregenden Markt auszubauen.“

Durch eine kürzlich geschlossene Kooperation mit dem Isle Casino Hotel Bettendort und Isle Casino Hotel Waterloo in Iowa, gelang Hill die erneute Expansion. Beide Einrichtungen werden von Eldorado Resorts verwaltet. Der Buchmacher ist ebenso in Nevada, Mississippi und West Virginia aktiv.

Goldgräberstimmung nach Wegfall von PASPA

Bis Mitte letzten Jahres galt in fast der gesamten USA ein allgemeines Sportwettenverbot. Lediglich Nevada hatte sich eine Sondergenehmigung geholt. Doch das oberste Gericht entschied, dass PASPA nicht mehr länger rechtens sei. Nun dürfen alle US-Bundesstaaten eine Regulierung auf den Weg bringen, wenn sie denn wollen. Tatsächlich zeigen sich viele Staaten offen und somit herrscht eine regelrechte Goldgräberstimmung.

31
Jul

Ladbrokes Coral gesteht teure „System-Fehler“ ein

Written by LuckyNewz. Posted in Sportwetten News

Die britische Glücksspielkommission hat bei der Ladbrokes Coral Group „systembedingte Mängel“ festgestellt. Daraus resultiert ein Bußgeld in Höhe von 5,9 Millionen Pfund. Außerdem erhielt der Buchmacher eine Reihe von Verbesserungsmaßnahmen, welche es sofort durchzuführen gilt. Damit wird die GVC Holdings als neuer Eigentümer auf den Plan gerufen.

Die britische Glücksspielkommission hat bei der Ladbrokes Coral Group „systembedingte Mängel“ festgestellt. Daraus resultiert ein Bußgeld in Höhe von 5,9 Millionen Pfund. Außerdem erhielt der Buchmacher eine Reihe von Verbesserungsmaßnahmen, welche es sofort durchzuführen gilt. Damit wird die GVC Holdings als neuer Eigentümer auf den Plan gerufen.

Weitere Sanktionen nicht ausgeschlossen

Eine Untersuchung der Glücksspielkommission ergab, dass Ladbrokes und Coral zwischen November 2014 und Oktober 2017 keine wirksamen Schutzvorkehrungen getroffen haben. Jene Maßnahmen zum Spielerschutz und gegen Geldwäsche waren nicht effektiv genug. Dies ist auch nach dem Zusammenschluss zur Ladbrokes Coral Group nicht gelungen.

Als Beweise werden angeführt:

  • Ein Kunde von Ladbrokes verlor in zweieinhalb Jahren 98.000 britische Pfund. Jedoch wurde er nie von einem Mitarbeiter angesprochen, um ihn davor zu bewahren. Dabei waren 460 Einzahlungsversuche gescheitert. Der Betroffene forderte Ladbrokes sogar auf, die Werbeaktionen einzustellen, welche er weiterhin erhielt.
  • Ladbrokes konnte keine Belege im Bereich der sozialen Verantwortung mit einem Kunden vorlegen. Dieser hatte in den ersten vier Monaten seiner Kontoeröffnung über 140.000 Pfund eingezahlt.
  • In dem größten Fall zahlte ein Kunde in nicht mal drei Jahren 1,5 Millionen Pfund ein. Coral wollte aber nie wissen, woher er seine Geld er zieht. Auf die klaren Anzeichen von Problemen mit dem Glücksspiel, reagierte Coral nicht angemessen. Obwohl er sich durchschnittlich zehnmal pro Tag einloggte und pro Monat etwa 64.000 Pfund verlor.

Die Liste geht noch etwas weiter. Die Aufsichtsbehörde hat in den Raum gestellt, dass weitere Sanktionen in Kürze verhängt werden könnten. Die Untersuchung sei nämlich noch nicht abgeschlossen.

GVC verspricht nachzubessern

Richard Watson, Executive Director der Kommission, sagte: „Entscheidungsträger in Glücksspielunternehmen müssen in das Wohlergehen ihrer Kunden und die Integrität des Geldes investieren, mit dem gespielt wird.“

Durch diese System-Fehler wurden viele Spieler geschädigt und dies sei „inakzeptabel“. Die verhängte Strafe beinhaltet ein Bußgeld von 4,8 Millionen Pfund. Außerdem muss die GVC 1,1 Millionen an Spieler auszahlen. Immerhin gesteht der Glücksspielkonzern seine Fehler ein und verspricht nachzubessern.

30
Jul

Niederlande: Neue Vorschriften für iGaming-Anbieter

Written by LuckyNewz. Posted in Glücksspiel News Business & Affiliate

Niederlande: Neue Vorschriften für iGaming-Anbieter

Der niederländische Minister für Rechtsschutz, Sander Dekker, hat ergänzende Vorschriften für den iGaming-Markt veröffentlicht. Jedoch sollen zuvor noch verschiedene Interessengruppen angehört werden. Sie können sich bis zum 18. September 2019 zu den geplanten Änderungen äußern.

Lizenzgebühren & mehr

Der Entwurf bestätigt, dass die Lizenzgebühr für Betreiber auf 45.000 EUR festgelegt wird. Für Änderungen an vorhandenen Lizenzen wird eine zusätzliche Gebühr von 8.000 EUR erhoben. Im Rahmen jedes Lizenzantrags wird die Kansspelautoriteit (KSA) frühere Verstöße gegen das Glücksspielrecht in allen Gerichtsbarkeiten untersuchen, nicht nur in den Niederlanden.

Um die Spieler zu schützen, ist eine Reihe von Kontrollen vorgesehen, bei denen Kunden nicht in der Lage sind, einen höheren Betrag als ihre Einzahlung zu verlieren. Spieler sollen immer nur ein Spiel zur selben Zeit aufrufen können. Gerade im Internet ist es verlockend mit mehreren Fenstern zu arbeiten.

Lizenzinhaber müssen die Spieler auch "in angemessener, klarer und verständlicher Weise" über den Inhalt der Boni informieren. Boni können nicht angeboten werden, während ein Spieler spielt, und Kunden müssen die Möglichkeit haben, Boni zu deaktivieren bzw. zu stornieren.

Darüber hinaus müssen die Betreiber die Spieleraktivität überwachen und das Personal auf Anzeichen von Glücksspielproblemen schulen lassen. Lizenznehmer haben auch die Möglichkeit, Spieler für bis zu sechs Monate zu sperren. Entweder aufgrund potenziell kriminellen Verhaltens oder aufgrund von Anzeichen für problematisches Spielen. Alle Spielerbeschwerden müssen binnen 72 Stunden eine Reaktion erhalten.

Glücksspielwerbung in den Niederlanden

Alle Glücksspielwerbung muss Informationen über verantwortungsvolles Spielen enthalten, während die Verwendung einzelner Athleten für Marketingkampagnen verboten ist.

Um die Integrität der von ihnen angebotenen Spiele zu wahren, müssen die Betreiber eine Integritätsrichtlinie festlegen. Die Betreiber von Sportwetten müssen Mitarbeiter einstellen, die in der Lage sind, Indikatoren für Spielabsprachen oder Manipulationen von Sportwettbewerben zu erkennen. Außerdem müssen 10% der Einnahmen aus Wetten auf Pferderennen in den Sport reinvestiert werden.

Der Senat hatte im Februar den Entwurf zum neuen Remote Gambling Act durchgewunken. Es wird mit einer Marktöffnung zum 1. Januar 2021 gerechnet. Im Moment haben bereits 183 Unternehmen ihr Interesse an einer Lizenz bekundet.

30
Jul

William Hill: US-Expansion & massenhaft Entlassungen

Written by LuckyNewz. Posted in Glücksspiel News Business & Affiliate

William Hill: US-Expansion & massenhaft Entlassungen

William Hill sitzt in Großbritannien und hat sich dort mit Wettbüros einen Namen gemacht. Einer der ältesten Buchmacher muss sich neu aufstellen. Auf dem heimischen Markt ergeben sich immer mehr Auflagen, welche Umsatzeinbrüche zur Folge haben. Währenddessen blüht der legale Sportwettenmarkt in den USA gerade erst auf. Doch die Expansion dorthin wird von massenhaften Entlassungen überschattet.

4.500 Jobs gefährdet

Dabei geht diese Gefahr nicht von William Hill selbst aus. Großbritannien will die Wettbüros massiv einschränken. An den FOBTs (Fixed Odds Betting Terminals) darf man nur noch maximal 2 britische Pfund pro Wette platzieren. Früher waren es einmal 100 Pfund. So erklärt sich auch recht schnell, dass den Wettbüros keine guten Zeiten bevorstehen. Etwa 700 Stück von ihnen sind durch Schließungen bedroht, da sie nicht mehr rentabel arbeiten können. Daran hängen bis zu 4.500 Jobs, welche sich nicht einfach umverteilen lassen.

Wenngleich die Gesetzesänderung den Hauptanstoß geben dürfte, muss William Hill Anpassungen vornehmen. Mehrheitlich setzen Spieler ihre Gelder im Internet um. Diesem Trend unterliegen alle Buchmacher und so braucht es neue Lösungen.

Auf in die USA

William Hill hat gemerkt, wie sehr die Abhängigkeit vom britischen Markt dem Unternehmen schaden kann. Seitdem sich die USA offen gegenüber Sportwetten zeigt, setzt der Konzern seine Segel, um jenseits des Atlantiks neu Fuß zu fassen.

In den USA ist es eine Bedingungen, mit regionalen Partnern zusammenzuarbeiten. Nur so gibt es die heiß begehrten Lizenzen. William Hill begann zunächst mit den Eldorado Resorts am Standort Iowa zu kooperieren.

Was 2018 begann, ist in weiteren Partnerschaften gemündet. Weitere werden hinzu kommen und dabei spielt die Mr Green Group eine wichtige Rolle. William Hill übernahm diese vollständig und plant, die bekannte Marke in den USA zu etablieren.

Mr Green, aber auch die Redbet Group, sind online deutlich besser aufgestellt als der britische Sportwettenanbieter. Ziel ist es, bis 2023 die Konzerngewinne zu verdoppeln!

26
Jul

Arland Gaming nimmt Evolution Gaming zum Partner

Written by LuckyNewz. Posted in Casino News

Arland Gaming nimmt Evolution Gaming zum Partner

Neuigkeiten aus Österreich. Durch die Überarbeitung seiner Bookmaker NEXT Software, ist Arland Gaming nun in der Lage, die Inhalte von Drittanbietern zu integrieren. Eine erste Kooperation besteht nun mit dem Live Casino Entwickler namens Evolution Gaming.

Omni-Channel Sportwetten Plattform (NEXT)

Früher gab es noch die „Bookermaker 5“-Software. Somit bestand der Fokus auf Sportwetten, welchen man beibehalten will. Jedoch zeigt sich Arland offen gegenüber Casino-Produkten. Somit will man beweisen, wie anpassungsfähig und flexibel die Software ist.

Nach eigenen Angaben, arbeitet man mit den österreichischen Behörden eng zusammen. Trotzdem zeichnet sich NEXT durch eine starke Performance aus. Spieler, egal ob am PC oder Mobilgerät, sollen ein umfassendes Erlebnis genießen. Arland Gaming entschied sich dazu, seine Frontends (Webseite, Terminals und Mobile Web-App) als Open-Source zu gestalten. Genau dies erlaubt Drittanbietern die fixe Anbindung.

Dadurch können Partner ihre Produkte selbst hochladen. Sie erhalten Zugriff auf die API und können die Spiele entsprechend anpassen. Somit gibt es künftig nicht nur Sportwetten, sondern auch Live Casinos und mehr. Nutzer der Software haben die freie Auswahl, welche Bereiche sie auf ihrer Webseite anbieten wollen.

Flexibelste Lösung auf dem Markt

In seiner Pressemitteilung schrieb Arland Gaming, dass es sich um „eine der mächtigsten und flexibelste Sportwetten-Plattformen auf dem heutigen Markt“ handelt. „Mit dem umfassenden Sportwetten-Angebot und der smarten Infrastruktur eröffnet ARLAND Möglichkeiten für eine noch nie dagewesene Vernetzung von Anbietern, Unternehmen und Endkunden über eine Plattform, wodurch Raum für nie dagewesene Marketingwege geschaffen wird.“

Arland Gaming richtet sich mit dieser Lösung gleichermaßen an bestehende Unternehmen und Start Ups. Egal welche technologischen Gegebenheiten existieren sollten: NEXT findet einen Weg zur reibungslosen Integration.

Ebenso verspricht das Unternehmen aus Österreich neue Einnahmequellen zu schaffen. Möglich wird dies, „indem existierende User Wetten auf einer vollständig angepassten Wettplattform platzieren können.“

25
Jul

Evolution Gaming steigert Einnahmen um 45%

Written by LuckyNewz. Posted in Casino News

Evolution Gaming steigert Einnahmen um 45%

Evolution Gaming, der führende Anbieter von Live Casino Software, hat im vergangenen Quartal 85,7 Mio. Euro eingenommen. Im Jahresvergleich erzielte das Unternehmen damit ein Wachstum von 45%. Der Anstieg seit vor allem auf die Entwicklung neuer Spiele zurückzuführen, welche von den Klassikern abweichen.

Mehr Stammspieler & Neukunden

CEO Martin Carlesund, erklärte dazu: „2019 ist ein Jahr der Produkte und Innovationen. In diesem Zeitraum haben wir alle neuen Spiele des Jahres herausgebracht.“ Dabei wäre die Resonanz jedes Mal sehr positiv gewesen. Die Zunahme beim Umsatz wurde gleichermaßen durch bestehende Spieler und Neukunden generiert.

Für das gesteigerte Interesse gab es gute Gründe. Neue Shows wie „Deal or No Deal Live“ wurden gut angenommen. „Unser Ziel bei der Entwicklung war es, Spiele zu entwickeln, die neue Gruppen anziehen“, führte Carlesund fort. „Bisher sind wir mit dem Ergebnis sehr zufrieden.“

Weltweites Wachstum

Laut Carlesund stieß das Wachstum auf eine Vielzahl von Märkten, auch außerhalb Europas. 30% des Umsatzes von Evolution im zweiten Quartal stammten aus nicht-europäischen Ländern (25% im Vorjahr). Der Anteil der Einnahmen aus Großbritannien und den nordischen Ländern sank von 16% bzw. 9% im zweiten Quartal 2018 auf 13% bzw. 9%. Europa blieb aber mit 49% der Einnahmen das Kerngeschäft.

„Die positive Marktentwicklung setzt sich fort“, sagte Carlesund. „Die nordischen Länder wachsen, allerdings etwas langsamer, da sich der schwedische Markt nach dem intensiven Start in das Jahr infolge der neuen Glücksspielgesetzgebung wieder normalisiert. Großbritannien stabilisiert sich weiter und wächst im Vergleich zum Vorjahresquartal. Sowohl das übrige Europa als auch der Rest der Welt weisen ebenfalls ein positives Wachstum auf. “

Evolution Gaming investierte 49,1 Mio. Euro in seine Expansion. Den Löwenanteil nahm dabei das gut geschulte Personal ein. Wobei es für die Einführung neuer Produkte kaum neue Angestellte brauchte.

Der Quartalsüberschuss lag mit 34,5 Mio. € um 72% über dem Vorjahreswert. Auch beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen verzeichnete das Unternehmen eine Rekordsteigerung von 49,8% gegenüber dem Vorjahr.

23
Jul

Betsson verbucht Minus im zweiten Quartal 2019

Written by LuckyNewz. Posted in Sportwetten News

Betsson verbucht Minus im zweiten Quartal 2019

Betsson verzeichnete für das zweite Quartal 2019 einen Umsatzrückgang von 5% gegenüber dem Vorjahr. Als Gründe gibt man Probleme in Nordeuropa sowie den Niederlanden an. Trotzdem bleibt die Geschäftsleitung optimistisch und will sich den Herausforderungen stellen.

Lizenzentzug & Geldstrafen

Der Umsatz in den drei Monaten bis Ende Juni 2019 ging auf 1,3 Mrd. SEK (121,4 Mio. EUR) zurück. Gerade im Heimatmarkt Schweden hat Betsson mit der Regulierung zu kämpfen. Ein Lizenzentzug, machte dem Konzern zu schaffen. Die Tochter NGG Nordic und einige andere Gesellschaften wurden mit Bußgeldern belegt. Insgesamt mussten 19 Mio. SEK wegen Verstöße gegen Bonusbeschränkungen gezahlt werden.

Norwegen hat sich auch als problematisch erwiesen, da Zahlungsblockaden es den Betreibern erschweren, effiziente Zahlungslösungen auf dem Markt anzubieten. Dies führte zu einem Umsatzrückgang in der nordischen Region um 17% auf 519,3 Mio. SEK.

Betsson nahm zudem eine Reihe von Anpassungen in den Niederlanden vor. Hier stecken ebenfalls Auflagen dahinter, welche von Kansspelautoriteit vorgeschrieben wurden. Zum Glück konnte sich der Umsatz hier wieder stabilisieren.

Stellungnahme von Betsson

Das schwedische Unternehmen teilte mit: „Wir sind davon überzeugt, dass Betsson für die langfristige Entwicklung und das Wachstum in den Niederlanden gut aufgestellt ist. Die aktuellen Informationen erlauben keine eindeutige und genaue Einschätzung des Zeitplans des Lizenzierungsprozesses.“

Der Umsatz in Westeuropa belief sich auf 392,2 Mio. SEK. Was einen Rückgang von 12% gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Die Rückgänge in Nord- und Westeuropa wurden teilweise durch eine Umsatzsteigerung von 33% in Mittel- und Osteuropa sowie Zentralasien auf 284,2 Mio. SEK kompensiert.

Casinospiele erwiesen sich mit 917,8 Mio. SEK als größtes Zugpferd. Sie machten 72% der gesamten Einnahmen aus. Das Mobilgeschäft wuchs um 3%. Auch die Sportwetten wuchsen weiter, sodass hier 341 Mio. SEK generiert wurden.

„Ich bin zuversichtlich, dass Betsson in der Lage ist, langfristig profitable Geschäfte mit Wachstum und guten Margen in regulierten Märkten zu betreiben“, erklärte Betsson CEO Pontus Lindwall. „Wir haben auch eine geografische Streuung, die vorübergehende Rückgänge in einzelnen Märkten ausgleicht.“

13
Jul

Beschwerden über erstes Schweizer Online Casino

Written by LuckyNewz. Posted in Casino News

Beschwerden über erstes Schweizer Online Casino

Vor etwas mehr als einer Woche hat das erste offizielle Schweizer Online Casino seine virtuellen Pforten geöffnet. Es ist unter Jackpots.ch zu erreichen und bekam seine Lizenz durch die Schweizer Glücksspielbehörde. Doch kaum gestartet, trafen schon die ersten Beschwerden ein. Scheinbar wurden die Vorbereitungen nur mangelhaft durchgeführt, sodass es zu technischen Schwierigkeiten kam.

Zahlungen nicht immer reibungslos

Mit dem neuen Geldspielgesetz dürfen die 21 Schweizer Spielbanken eigene Online Casinos etablieren. Die Vorfreude unter den Spieler muss groß gewesen sein. Doch kurz darauf stellte sich Ernüchterung ein. Mehrere Nutzer berichteten, dass sie Probleme bei Zahlungen haben.

Betreiberin von Jackpots.ch ist das Grand Casino Baden. Seit dem 5. Juli 2019 werden auf der Domain Echtgeldspiele angeboten. Wer die dazu passende Facebook-Seite besucht, findet einige Kritik. Auch die örtlichen Medien haben bereits Wind davon bekommen.

Während Einzahlungen wohl immer problemlos ablaufen, hapert es bei manchen Auszahlungen. Kurz bevor der Antrag abgegeben werden soll, scheitert es an der Technik. Aus irgendwelchen Gründen versagt das System dann die Auszahlung.

Detlef Bose, Vorstandsvorsitzender des Grand Casino Baden, gelobte Besserung. Man habe nicht mit derart vielen Registrierungen in den ersten Tagen gerechnet. Scheinbar sind Technik und Mitarbeiter damit überfordert.

Unausgereifte Software & wenige Spiele

Die gesetzlichen Vorschriften sind sehr eng gestrickt. Bei Jackpots.ch sieht es so aus, als wollte man alles aus eigener Kraft schaffen. Jedoch ohne die Hilfe internationaler Unternehmen, wirkt alles wenig professionell.

Das Spielangebot ist zudem noch sehr klein. Während große Online Casinos heutzutage häufig über eintausend Titel anbieten, sind es bei Jackpots.ch gerade einmal 50 Stück. Eine Art Feldversuch, bei dem der Betreiber nicht gleich in die Vollen gehen wollte.

Immerhin hat man sich 47 Spielautomaten vom britischen Entwickler iSoftBet ins Boot geholt. Die restlichen drei Titel verweisen auf Blackjack. Demnach gibt es noch kein Roulette, Baccarat o.Ä. Es finden sich Verweise dazu und ebenso wird ein Live Casino angekündigt. Allerdings ist hier aktuell noch nichts verfügbar.

Das Grand Casino Baden verwies darauf, dass die strengen Auflagen den Start erschwerten.

11
Jul

Neue Gerichtsurteile geben Zahlungsdienstleistern Recht

Written by LuckyNewz. Posted in Glücksspiel News Business & Affiliate

Neue Gerichtsurteile geben Zahlungsdienstleistern Recht

Zurzeit herrscht eine hitzige Debatte über das Zurückfordern von Geldern, wenn diese für illegale Glücksspielangebote verwendet wurden. Mehrere Anwaltskanzleien haben sich darauf spezialisiert und fordern im Rahmen des Glücksspielstaatsvertrags diverse Ausgleichszahlungen. Sie werfen den Dienstleistern (Banken, E-Wallets etc.) vor, dass diese vor der Transaktion hätten prüfen müssen, wohin die Beträge gehen. Doch bisherige Gerichtsurteile stellen sich auf die Seite der Finanzunternehmen.

Spieler kriegen kein Geld zurück

Am 29.03.2019 hatte das Amtsgericht Berlin-Mitte erneut eine Klage (Az. 124 C 160/18) abgewiesen. Dem folgte ein ähnliches Urteil am 16.04.2019 durch das Landgericht Berlin (Az. 37 O 367/18). In beiden Fällen forderten Spieler jene Beträge zurück, welche sie bei Online Casinos eingezahlt und verloren hatten.

Bspw. wollte ein Spieler seine rund 10.000 Euro wieder haben. Diese hatte er in virtuellen Spielbanken mit europäischer Lizenz verspielt. Seine Einzahlungen erfolgten via Kreditkarte. Er wollte einklagen, dass die Kartengesellschaft die Summen ausgleicht. Mit der Berufung auf die deutsche Rechtsprechung zum Online-Glücksspiel.

Das Landgericht Berlin lehnte seine Klage ab. Wenngleich das Spielangebot vom Online Casino für deutsche Kunden womöglich illegal sei, bleibt das Vertragsverhältnis bestehen. Nämlich jenes zwischen Spieler und Kartengesellschaft.

Doch müsste der Zahlungsdienstleister nicht alles von vornherein prüfen? Nein, das Landgericht Berlin meinte, dass die Bank o.Ä. dafür konkret vom illegalen Angebot wissen müsste. Andernfalls werden einzelne Transaktionen nicht derartig detailliert geprüft.

Zeitgemäßes Urteil vom Bundesgerichtshof fehlt

Weil es derzeit eine ganze Klagewelle gibt, sollte der Bundesgerichtshof eine moderne Rechtsprechung darlegen. Dann müssten sich die kleineren Gerichte nicht mehr damit befassen.

Einige Fälle sind bis zu den höheren Instanzen durchgedrungen. Dort ist man sich einig: Wer spielt und verliert, der muss auch zahlen. Banken, E-Wallets und Kreditkartengesellschaften sind nicht zu eine Zahlungsausgleich verpflichtet.

Die aktuellen Urteile aus Berlin und München haben hoffentlich eine Signalwirkung.

In Österreich ist man auf demselben Weg, sodass sich Anwälte und Spieler vermeintlich die Hände reiben. Die Klagewelle soll hier auch nicht enden. Die „Münchner Kanzlei CLLB Rechtsanwälte“ will sich nun PayPal vornehmen.

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