07
Mai

Kindred: Online Casinos müssen Norwegen verlassen

Kindred: Online Casinos müssen Norwegen verlassen

Vor einigen Tagen erhielt die Kindred Group schlechte Nachrichten. Über die norwegische Glücksspielbehörde Stiftelsestilsynet wurde mitgeteilt, dass vier Online Casinos des Unternehmens den Markt verlassen müssen. Dafür stellte man ein Ultimatum, welches in weniger als vier Wochen abläuft. Ab dann dürfen die Angebote nicht mehr erreichbar sein.

Was ist geschehen?

Stiftelsestilsynet fand vier Casino-Marken der Kindred Group ohne Lizenz. Jedoch wurden norwegische Kunden angesprochen. Dies bezieht sich auf die Plattformen Unibet, Maria Casino, BingoLottstift und Storspiller.

Weitere Webseiten von Kindred sind womöglich ebenfalls gefährdet. Bislang konnten die Beamten aber nur diesen vier Anbietern ein konkretes Werben in Norwegen nachweisen. Unter anderem wegen der norwegischen Sprachauswahl, welche zur Verfügung stand. Zwei Marken wurden zudem in der landeseigenen Sprache benannt. Plus die Erreichbarkeit der Webseiten von Norwegen aus.

In einer ersten Begründung für sein Verhalten, erklärte ein Sprecher des Unternehmens, dass man eine internationale Glücksspiel-Lizenz besitzt. Demnach dürfe Norwegen keinen Ausschluss fordern. Diese Aussage dürfte vor Gericht wenig Bestand haben. Obwohl der EU zugehörig, darf jeder Mitgliedstaat seine eigenen Glücksspielgesetze formulieren.  

Bislang nur zwei Lizenzen erteilt

Mit seiner aktuellen Regulierung zeigt sich Norwegen sehr offen, wenn es um virtuelle Glücksspiele geht. Allerdings müssen die Anbieter entsprechende Lizenzen erwerben. Diese sind mit hohen Auflagen verknüpft. Im Moment besitzen nur Norsk Tipping und Norsk Rikstoto je eine Genehmigung.

Alle anderen Marken und Anbieter haben per Gesetz kein Recht norwegische Spieler anzusprechen. Stiftelsestilsynet hat zum Jahresbeginn seine Bemühungen verschärft, um nicht-lizensierte Angebote ausfindig zu machen. Wenn es sein muss auch mittels Netzsperren über die Internetprovider.

Im Moment könnten schon zahlreiche Anbieter verwarnt worden sein. So auch bei Kindred geschehen. Im Februar traf dort die erste Ermahnung ein. Es folgten weitere Aufforderungen zu handeln. Doch Kindred reagierte nicht.

Was 1997 mit der Unibet Group begann, hat sich in mehr als zwanzig Jahren gut entwickelt. Die Kindred Group besitzt heute 13 Glücksspiel-Marken und ist und der Stockholmer Börse gelistet. Die wachsenden Umsätze hat Kindred vor allem den skandinavischen Ländern zu verdanken. Weshalb ein Rückzug aus Norwegen mit großem Gewinneinbruch verbunden wäre.

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