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Aug

Illegale Wettabsprachen: Fußball bleibt größtes Sorgenkind

Illegale Wettabsprachen: Fußball bleibt größtes Sorgenkind

Manipulierte Sportwetten bleiben ein Problem der Branche. Vor allem der internationale Fußball ist schwer davon betroffen. Allerdings nicht mehr ganz so häufig wie zuletzt. Dies geht aus dem „Suspicious Trends in Global Football 2019 Report“ hervor. Dieser fast die analysierten Daten aus 2018 zusammen, welche zehntausende Begegnungen beinhalten.

Verdächtiges Wettgeschehen weiterhin vorhanden

Obwohl die Überwachungsmaßnahmen deutlich zugenommen haben, bleibt die Manipulation von Fußballereignissen zu lukrativ. Die Unternehmen Unternehmen Stats Perform, Starlizard und TXODDS bündelten zum zweiten Mal ihre Kapazitäten, um verdächtige Wettaktivitäten zu finden.

Nicht nur mit umfangreichen Analysen, sondern auch Künstlicher Intelligenz (KI), kamen sie den illegalen Geschäften auf die Spur. „Verdächtig“ sind dabei alle Wettmärkte, welche sich untypisch im Vergleich zu ähnlichen Fußballligen verhalten. Bspw. wird kurz vor Spielstart eine hohe Anzahl von Wetten festgestellt.

Für 2018 wurden 62.250 Spiele geprüft. 0,61 Prozent davon wurde als verdächtig eingestuft. Von den 377 Begegnungen fanden 227 innerhalb Europas statt. Hier besteht also das größte Risiko einer Spielmanipulation.

Die Wahrnehmung für Betrug schärfen

Weil diese Analysen erst weit nach den Begegnungen zur Verfügung gestellt werden, unternehmen die Verbände nur bedingt etwas. Ziel dieses jährlichen Berichts ist es, die Aufmerksamkeit der Medien, Vereine und allgemeinen Öffentlichkeit zu schärfen. Auch Regierungen erhalten die gesammelten Informationen, um sich der Gefahr bewusst zu werden.

Dadurch will man die Integrität des Fußballs stärken. Verdächtige Wettmärkte werden intensiver beobachtet, um künftig die Chancen des Betrugs zu minimieren. Mit 69 verdächtigen Begegnungen, belegte der asiatische Raum den zweiten Platz.

Diese Analysen unterstellen zwar eine mögliche Manipulation, können sie aber nicht eindeutig beweisen. Darum müssen sich die Verantwortlichen selbst kümmern. Schwierig ist dabei, dass die meisten Matches in den untersten Ligen unerlaubt beeinflusst wurden. Dort drückt man eben öfter ein Auge zu, weil der mediale Rummel sehr gering ist.

Doch die Maßnahmen scheinen Wirkung zu zeigen, heißt es.

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