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GVC und William Hill ziehen Bilanz für 2018

GVC und William Hill ziehen Bilanz für 2018

Im vergangenen Jahr hatten es die Glücksspiel-Aktien nicht leicht. Viele von ihnen wuchsen nicht wie erhofft oder verbuchten sogar ein Minus. Doch 2018 lief nicht grundsätzlich schlecht. Für viele iGaming-Unternehmen fand ein Umbruch statt. Auch für 2019 heißt es sich weiter anzupassen. Nun haben die GVC Holdings sowie William Hill ihre Jahreszahlen vorgelegt.

PartyPoker, Ladbrokes & Co generieren 750 Millionen Pfund

Manche dieser Zahlen sind vorläufig zu verstehen. Es kann nachträglich noch zu einer Korrektur kommen. So gab die GVC Holdings an, dass die verschiedenen Marken des Mutterkonzerns mindestens 750 Millionen Pfund generiert haben. Dazu zählen PartyPoker, Ladbrokes, Coral und weitere Plattformen.

Zwar besitzt die GVC einige Wettshops und somit landbasierte Instanzen, aber das Geschäft wuchs vor allem online. Dort legte der Umsatz um 19% zu. Ein starkes viertes Quartal erhöhte die Erlöse um 15%. Die erwähnten Wettshops stiegen um 5%, obwohl rund 100 von ihnen schließen mussten.

Neben Sportwetten und Casino, gewann PartyPoker wieder mehr das Interesse von Spielern. Der virtuelle Pokerraum erzielte 43% mehr und gilt somit als Hoffnungsträger für 2019. Kenneth Alexander, CEO von GVC, sprach von einer „exzellenten“ Leistung der Unternehmensgruppe. „Wir übertreffen den Markt erheblich und sind in allen wichtigen Regionen vertreten“, so Alexander. Für das laufende Jahr zeichne sich eine ähnliche Dynamik ab.

Obwohl alles so gut läuft, plant GVC demnächst einige Stellen im Management neu zu besetzen.

William Hill muss sich neu erfinden

Im Schatten viele Glücksspielfirmen steht der Buchmacher William Hill. Hier erzielte man in 2018 nur noch 234 Millionen Pfund. Somit ging es um 15% bergab. Ungewohnt hohe Ausgaben schlugen zu Buche. William Hill führte ein umfangreiches Programm zur Suchtprävention ein. Auch die US-Expansion zollte ihren Tribut in Form hoher Kosten.

Doch diese Maßnahmen sollen binnen kurzer Zeit Früchte tragen. William Hill arbeitet vor allem daran, die Abhängigkeit von seiner Heimat (Großbritannien) zu reduzieren. Dort sieht man sich online mit immer höheren Auflagen konfrontiert. Außerdem wird man viele Wettshops schließen. In den nächsten zwei Jahren sollen bis zu 900 von ihnen wegfallen.

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