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Dez

GVC bietet kein PayPal mehr für deutsche Spieler an

GVC bietet kein PayPal mehr für deutsche Spieler an

PartyPoker, bwin, Sportingbet, das Foxy Casino und viele weitere Marken zählen zum Eigentum der GVC Holdings. Das britische Glücksspielunternehmen hat sich sehr breit aufgestellt. Fast alle Plattformen sind auch für deutsche Spieler zugänglich. Diese erhielten nun eine schlechte Nachricht. Mit Wirkung zum 19. Dezember 2018, werden Spieler nicht mehr via PayPal einzahlen können.

Gründe bleiben unbekannt

Bis auf diese kurze Information, teilte die GVC Holdings nichts weiter mit. Wer das beliebte Zahlungsmittel für Ein- und Auszahlungen nutzte, benötigt nun eine Alternative. Davon betroffen sind alleinstehende Online Casinos sowie Plattformen mit verschiedenen Produkten (bspw. Casino, Sportwetten, Poker).

Das Internet munkelt und vermutet unterdessen, welche Gründe zu dieser Entscheidung geführt haben könnten. Höchstwahrscheinlich liegt es an der weiterhin unklaren Rechtslage im deutschen Raum. Viele Anbieter agieren in einer Grauzone und nutzen dabei ihre Lizenzen aus Großbritannien sowie Malta.

Dieses Verbot der bekannten Zahlungsmethode dürfte harsche Auswirkungen haben. Immerhin zählt Deutschland zum wichtigsten Markt für den Konzern. Im zurückliegenden Quartal konnte ein erneutes Wachstum von 30% verzeichnet werden.

Hoffen auf Besserung

In 2012 erhielt der Glücksspielstaatsvertrag seine Kraft per Gesetz. Darin waren 20 Lizenzen für Sportwettenanbieter vorgesehen. Ein langes wie undurchsichtiges Vergabeverfahren folgte. Inklusive zahlreicher Klagen von später unterlegenen Bewerbern. Die Gerichte gaben den Unternehmen Recht und so wurde alles auf Eis gelegt.

Mit dem Resultat einiger Änderungen, welche aber nur minimalinvasiver Natur waren. Bspw. beabsichtigt man das Limit von 20 auf 40 Lizenzen zu erhöhen. Währenddessen sollen Online Casinos, Poker, Bingo & Lotto weiterhin verboten bleiben. Auch auf mehrfaches Drängen seitens der EU-Kommission, blieb die deutsche Regierung stur.

Einzig das Bundesland Schleswig-Holstein versuchte die komplette Marktöffnung. Doch hier laufen nun die sechsjährigen Lizenzen aus. Weshalb in 2019 alles neu verhandelt werden soll. Mit der Hoffnung, dass Deutschland insgesamt offener mit der Branche umgeht.

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