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Sep

Formel 1 akzeptiert erstmals Buchmacher als Sponsoren

Formel 1 akzeptiert erstmals Buchmacher als SponsorenDie Formel 1, die höchste und renommierteste Klasse für Autorennensport der Welt, hat überraschend ihre jahrelange Einstellung gegenüber dem Sponsoring von Buchmachern am Dienstag geändert. Liberty Media, der Eigentümer der Marke, gab die Unterzeichnung eines Sponsoring- und Datenschutzabkommens mit Interregional Sports Group und Sportsradar bekannt. Somit bricht man mit der langen Tradition und lässt gleich zwei Anbieter als Partner zu.

Das erwartet die Formel-1-Fans

Als Teil der bahnbrechenden Partnerschaft wird das allererste F1-Wettangebot geschaffen, mit dem Fans Live-Wetten auf die Rennen platzieren können. Laut der offiziellen Presseerklärung vom Dienstag, ermöglicht der Deal die Entwicklung von In-Play-Wettmärkten. Zum ersten Mal in der Geschichte der Formel 1 können Millionen von Menschen auf der ganzen Welt leicht auf Grand Prix setzen.Dies ist die erste strategische Partnerschaft für die Formel 1 und laut Medienberichten von „The Edge“, kostet der Vertrag zwischen Liberty Media und den beiden Unternehmen 8 Milliarden US-Dollar. Die Financial Times schätzt, dass der Deal in den nächsten fünf Jahren mindestens 100 Millionen Dollar wert sein wird. Die Interregional Sports Group (ISG), eine in London ansässige Marketingagentur, gewährt verschiedenen Wettmarken in regulierten Märkten Wettpartnerschaftsrechte. Dazu gehören On-Screen-Grafiken, Streckenbeschilderung sowie die digitale Integration von sozialen Plattformen der Formel 1, so die Aussage.Obwohl die Details der Transaktion noch unklar sind, würde ISG eine Vorauszahlung an die Formel 1 leisten und dann die Zugangsrechte an Glücksspielunternehmen verkaufen. Das andere Unternehmen in der Partnerschaft ist Sportsradar, eine Sportwetten- und Datenanalysefirma mit Sitz in der Schweiz.Laut der Pressemitteilung werden das Unternehmen und sein Fraud Detection System Unterstützung bei den Sicherheits- und Integritätsrichtlinien bieten. Sportsradar arbeitet bereits mit verschiedenen Rechteinhabern zusammen und hilft ihnen, Spielabsprachen zu verhindern und zu bekämpfen. Einige dieser Ligen sind NBA, NHL, FIFA, World Rugby, ITF, UEFA und AFC.Durch den Deal mit ISG und Sportsradar können Fans nicht nur Live-Wetten platzieren. Ebenso soll es möglich sein, direkt an der Rennstrecke entsprechende Terminals für Sportwetten zu nutzen.

Erster Deal dieser Art nach 40 Jahren

Während der 40-jährigen Ära von Bernie Ecclestone war die Unterstützung von Wettunternehmen nicht erlaubt. Ecclestone, der seit den 70er Jahren die Formel 1 leitete, wollte nicht, dass die Marke mit Glücksspielen in Verbindung gebracht wird. Die meisten Sportarten, Ligen und Teams hingegen haben im Laufe der Jahre millionenschwere Sponsorenverträge mit Sportwetten- und Glücksspielunternehmen abgeschlossen. Solche Partnerschaften haben in den letzten Jahren an Wert gewonnen.Gambling-Marken werden bei Fernsehübertragungen auf der Strecke und auf dem Bildschirm eingeblendet. Nachdem diese Partnerschaft in Kraft getreten ist, wird die Formel 1 dem englischen Fußball ähneln. In dieser Saison werden 17 von allen 24 Meisterschaftsvereinen und 9 von allen 20 Premier-League-Klubs von Sportwetten gesponsert, deren Namen deutlich auf den Trikots der Fußballer zu finden sind.

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