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Apr

Finnlands Glücksspiel-Monopol verhindert Spielsucht kaum

Finnlands Glücksspiel-Monopol verhindert Spielsucht kaum

Viele Glücksspielmärkte öffnen sich indem sie eine Regulierung auf die Beine stellen. Auch Finnland hat seine Gesetzgebung in 2017 reformiert. Allerdings nur mit dem Ziel die drei vorhandenen Lizenznehmer fusionieren zu lassen. Daraus entstand ein großes Glücksspielmonopol. Die zuständige Regierung versprach sich davon einen besseren Spielerschutz und sinkende Zahlen hinsichtlich der Spielsucht. Doch die getroffenen Maßnahmen scheinen nur bedingt Früchte zu tragen.

Finnen gambeln immer mehr online

Das finnische Gesundheits- und Sozialministerium brachte den Stein ins Rollen. Von dort gab es eine Studie mit aktuellen Zahlen. Aus dieser ergab sich eine steigende Menge an Online-Spielern. Ein gewisser Prozentsatz von ihnen wird als spielauffällig bezeichnet. Soll heißen, sie neigen zur Spielsucht und das obwohl die Regierung das fusionierte Angebot stark reguliert.

Vorher gab es den Spielautomaten- und Casinobetreiber RAY, den Wettanbieter Fintoto sowie die staatliche Veikkaus-Lotterie. Sie formten die Veikkaus Oy und gilt seitdem als einziger legaler Glücksspielanbieter des Landes.

Eine Online-Umfrage unter 2.624 volljährigen Finnen fand statt. Sie förderte zu Tage, dass der Spielerschutz nicht wie erhofft greift. Insgesamt sank die Anzahl der Spielsüchtigen minimal. Aber die negativen Auswirkungen bleiben nahezu unverändert. Viele Einwohner spielen mindestens einmal im Jahr.

Als Fazit muss nun gesagt werden, dass die Fusion und der Ausschluss anderer Anbieter keine Verbesserung herbeiführen konnte.

Glücksspielreform minimiert das Spielverlangen nicht

Die Umfrageergebnisse wurden auf die gesamte Bevölkerung Finnlands hochgerechnet. 83% der Teilnehmer gaben an, im Jahr nach der Reform gewettet zu haben. Ein Drittel von ihnen spielen pro Woche mindestens einmal. Lotto und Rubbellose nahmen mit 75% bzw. 50% den Großteil ein.

Landbasierte Casinos und Lotterien verzeichneten einen leichten Rückgang. Vermutlich deshalb, weil sich online deutlich mehr abspielte. 42% der Befragten spielten in virtuellen Casinos. Eine zunehmende Menge spielt mittlerweile ausschließlich online. 

Wie zu erwarten war, zocken die meisten Finnen mit der Absicht Geld zu gewinnen. So ist es für 54% der Fall. Ein Drittel gab an den Reiz am Spielen zu lieben.

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