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Mrz

Deutschland: Online Casinos stehen schwere Zeiten bevor

Deutschland: Online Casinos stehen schwere Zeiten bevor

In Sachen Online Glücksspiel befindet sich Deutschland gerade in Aufbruchsstimmung. Die Bundesländer sind gewillt die ersten Lizenzen für Sportwettenanbieter Anfang 2020 zu vergeben. Schleswig-Holstein verlängert bestehende Genehmigungen und Hessen überlegt ebenfalls den Alleingang anzustreben. Alles sehr aufregend, aber auch durcheinander.

Inmitten des Chaos heißt es nun, laut Medienberichten, dass die Staatskanzleien eine große Verbotswelle planen. Sie wollen es Spielern deutlich schwerer machen Echtgeld für Casinospiele verwenden zu können. Dafür sei eine strengere Überwachung nötig.

Bericht aus der FAZ

Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ streute diese Nachricht ins Netz. Demnach sollen die Staatskanzleien keinen Aufwand scheuen, um Echtgeld-Glücksspiele im WWW zu unterbinden.

Dabei hatten sich die Ministerpräsidenten erst kürzlich auf eine Verbesserung des Glücksspielstaatsvertrags abgestimmt.

Gemäß der FAZ, welche gewisse Dokumente sichten konnte, haben die Chefs der Staatskanzleien eine Arbeitsgruppe gebildet. Sie sprechen ihre Bedenken und Empfehlungen zur Situation aus. Daraus sollen nun Informationen durchgesickert sein, wie viele Länder künftig mit den nicht-lizensierten Anbietern verfahren wollen.

Im ersten Schritt wolle man eine Aufsichtsbehörde für Glücksspiel einrichten. Sie soll für die gesamte Bundesrepublik tätig sein, um die Kontrolle zentral an einem Ort zusammenzuführen. Diese Idee ist bei Weitem nicht neu, wurde aber bis dato eher von den Befürwortern der digitalen Glücksspiele vorgeschlagen.

Statt sinnvoll zu regulieren, soll diese Behörde Online Casinos und vermutlich auch Pokerräumen einen großen Riegel vorschieben.

Sorge um Datenschutz und Privatsphäre

Um die Spieler effektiv zu schützen, könnte diese Behörde diverse Maßnahmen ergreifen. Banken sollen schon seit geraumer Zeit entsprechende Zahlungsströme unterbinden. Diese argumentieren jedoch mit automatisierten Prozessen, um den Aufwand so gering wie möglich zu halten.

Im schlimmsten Fall, so beschwören es einige herauf, würde Deutschland die totale Überwachung im Netz einführen. Sicher nicht nur wegen illegalen Online Glücksspielen. Es ist die Rede von Login-Überwachung und dem Speichern jedes Geldeinsatzes. Dabei sorgen sich die Bürger zu Recht um Datenschutz und ihre Privatsphäre.

Auch das sogenannte Geoblocking wäre eine Option. Dabei erfasst der Netzbetreiber die IP des Nutzers. Will dieser eine Webseite von der erstellten schwarzen Liste aufrufen, erhält er lediglich einen Hinweis. Um zu wissen, dass er dieses verbotene Angebot nicht nutzen darf.

Ob es tatsächlich dazu kommt, weiß noch niemand.  Zumal Länder wie Hessen und Schleswig-Holstein lieber nach einer sinnvollen Regulierung streben. Nun soll auch Nordrhein-Westfalen Interesse gezeigt haben, seinen virtuellen Glücksspielmarkt zu öffnen.

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