04
Jan

Dänemark sperrte 18 Gambling-Seiten in 2018

Dänemark sperrte 18 Gambling-Seiten in 2018

Die dänische Regulierungsbehörde „Spillemyndigheden” musste im vergangenen Jahr oft aktiv werden. Zahlreiche Glücksspiel-Webseiten wurden kontrolliert und nicht selten ein Verstoß gefunden. In besonderen Härtefällen musste eine landesweite Sperre vorgenommen werden. Alle Anbieter wurden zuvor über ihr Fehlverhalten aufgeklärt und erhielten Zeit zu reagieren. Manche ignorierten die Aufforderung und so handelte die Behörde bei 18 Webseiten entsprechend.

Reduzierung des illegalen Glücksspielmarkts gelungen

In 2018 führte „Spillemyndigheden“ in Zusammenarbeit mit der dänischen Steuerbehörde drei Web-Suchanfragen durch und identifizierte 742 potenziell illegale Websites. Sie alle boten Glücksspieldienstleistungen für dänische Verbraucher an. Diese Zahl war deutlich höher als in den vergangenen Jahren, da der Regulierer seine Suche erweiterte.

Die Regulierungsbehörde stellte schließlich fest, dass 22 Websites gegen Vorschriften verstießen, indem sie Glücksspiele ohne entsprechende Lizenz anboten. Daraufhin gab es ein Anschreiben, mit der Bitte, den dänischen Markt schnellstmöglich zu verlassen.

„Spillemyndigheden“ folgte darauf mit der Bitte, dass lokale Internetdienstanbieter 18 Websites blockieren, die keine Reaktion zeigten. Seit der Legalisierung im Jahr 2012, musste die Behörde noch nie so viele Webseiten blockieren.

Weiterführende Probleme entdeckt

Die Regulierungsbehörde wies auch auf ein wachsendes Problem beim „Skin Betting“ hin. Hierbei handelt es sich um ein Phänomen der Videospielwelt. Nutzer wetten auf den Ausgang von eSport-Veranstaltungen und nutzen dafür sogenannte „Skins“ (spezielles Aussehen der Charaktere). 95 verdächtige Standorte für das Skin Betting wurde gefunden. 17 stellten daraufhin ihr Angebot ein, sechs mussten blockiert werden.

Darüber hinaus hat Spillemyndigheden Bedenken hinsichtlich des illegalen Glücksspiels auf Facebook angeführt. Vor allem die Bewerbung von nicht genehmigten Lotterien fiel auf. Eine Zusammenarbeit mit dem größten sozialen Netzwerk hat begonnen, um dieses Problem zu lösen. In 2018 konnten bereits vier Facebook-Gruppen geschlossen werden, wo man diese Angebote platzierte.

Anzahl illegaler Angebote sinkt

Letztendlich erklärte die Behörde jedoch, dass seit der Liberalisierung im Jahr 2012 die Zahl der Websites mit illegalen Angeboten reduziert habe. Die Bemühungen tragen demnach Früchte.

Die Regulierungsbehörde erwähnte auch eine allgemeine Steigerung der Brutto-Gaming-Einnahmen. Was darauf schließen lässt, dass mehr Verbraucher zu lizenzierten Websites wechseln. Im dritten Quartal 2018 stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 9,7% auf 1,62 Mrd. DKK (216,9 Mio. Euro).

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