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Jan

Belgien: Untersuchung bei Betway angeordnet

Belgien: Untersuchung bei Betway angeordnet

Nach einer von der belgischen Glücksspielkommission (BGC) durchgeführten Untersuchung steht Betway Sanktionen gegen die Eigentumsstruktur und die Quelle seiner Gelder gegenüber. Das sechsköpfige Board des BGC hat entschieden, dass es genügend Beweise gibt, um die Einleitung von Sanktionen gegen den Betreiber zu rechtfertigen.

Was ist bei Betway passiert?

Diese Untersuchung wurde eingeleitet, nachdem die belgischen Zeitungen „De Tijd“, „Knack“ und „Le Soir“ berichteten, dass der Hauptsitz des Betreibers in Malta offenbar eine "Mailbox-Firma" sei. Darüber soll die Finanzierung von Tochtergesellschaften mit Sitz auf den Britischen Jungferninseln stattgefunden haben. Daraufhin stellte die BGC fest, dass die Eigentumsstruktur von Betway Malta unklar war. Was einen Verstoß gegen die Lizenzanforderungen für Glücksspiellizenznehmer im Land darstellt.

„De Tijd“ schrieb, dass die Inspektoren des BGC auch nicht in der Lage gewesen seien, die Quelle von rund 28 Mio. EUR (24,3 Mio. GBP) für die von der Betway Limited-Muttergesellschaft erhaltenen Gelder zu bestimmen. Diese Summe floss während der einjährigen Untersuchung. Jedoch ging ein nicht unerheblicher Teil davon in das Sponsoring der belgischen Nationalmannschaft. Auch der nationale Pokalwettbewerb „Croky Cup“ und der führende Club RSC Anderlecht profitieren von Finanzspritzen.

Betway, das auf dem belgischen Glücksspielmarkt durch eine Partnerschaft mit dem Grand Casino Brussels tätig ist, wolle mit der Aufsichtsbehörde zusammenarbeiten. Roger Parkes, der Director for Compliance bei Betway, versicherte alle notwendigen Informationen bereitzustellen.

„Zu diesem Zeitpunkt sind keine weiteren Maßnahmen beschlossen worden“, erklärte Parkes. „Wir werden den Prozess weiterhin voll unterstützen und freuen uns, in Kürze ein zufriedenstellendes Ergebnis zu finden.“

Wer sitzt in der BGC?

Es handelt sich dabei um einen Amtsrichter, welcher die Leitung übernimmt. Hinzu kommen Vertreter verschiedener Ministerien wie Finanzen, Wirtschaft, Gesundheitswesen, nationale Lotterie und Justiz. Sie alle halten Sanktionen für angemessen. In diesem Zusammenhang erhielten auch die Anti-Geldwäsche-Einheit und die Steuerbehörden der belgischen Regierung einen Hinweis für weitere Kontrollen.

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