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Jul

Apple-Bericht: Regierungen forderten App-Löschungen

Apple-Bericht: Regierungen forderten App-Löschungen

Können Regierungen Einfluss darauf nehmen, welche Apps im Apple Store hochgeladen werden dürfen? Es scheint so. Im „Transparenzbericht“ des Unternehmens geht es unter anderem um Regierungsanfragen. Aus diesen geht hervor, dass gewisse Anwendungen entfernt werden sollen. Im zweiten Halbjahr 2018 sollen es 634 Apps gewesen sein. Diesen Anordnungen ist Apple gefolgt.

Überwiegend illegales Glücksspiel betroffen

Insgesamt 770 Anträge gingen ein, von denen Apple die meisten bestätigte. Überwiegend ging es um illegale Glücksspielangebote. Insgesamt elf Länder hatten um deren Entfernung gebeten.

Mit 517 Anfragen führt China dabei die Liste an. Im Transparenzbericht von Apple fehlen Informationen dazu, welche Marken oder Anbieter davon betroffen waren. Lediglich die Verstoßgründe wurden genannt. Neben nicht erlaubten Glücksspielen ging es auch um Apps mit Zugang zu Pornografie.

Auch Russland, die Schweiz, Norwegen, Österreich, die Niederlande und Vietnam haben zum Löschen aufgefordert. In Saudi-Arabien und dem Libanon ging es dagegen um Datenschutzverstöße. In der Türkei fand man Probleme mit illegalen Inhalten und dem Urheberrecht.

Apple ist um bessere Erkennung bemüht

Wie viel Schaden die Apps angerichtet haben, lässt sich schwer abschätzen. Für die Zukunft will Apple eine bessere Früherkennung austüfteln. Seit Juli sind daher keine browserbasierten HTML5-Spiele mehr zugelassen. Es muss sich um „native“ Apps handeln, wenn diese Glücksspiele mit Echtgeld anbieten wollen.

Herausgabe personenbezogener Daten

Aus dem Transparenzbericht geht noch eine bedenkliche Information hervor. Denn die Regierungsanfragen richteten sich auch an konkrete Details. So wurden Anfragen bzgl. Kundendaten gestellt. Inklusive Seriennummern von Geräten.

Apple erhielt dazu fast 30.000 Anträge und kam diesen in 22.691 Fällen nach. Darin enthalten waren auch Informationen zu Finanztransaktionen. Den Regierungen ginge es dabei um die Verfolgung von Straftaten wie bspw. Kreditkartenbetrug.

Dabei habe Apple seine Kunden informiert, dass ihre Daten herausgegeben worden sein. Allerdings wurden Anträge auch abgelehnt, falls die Gefährdung von Kindern im Raum stand.

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