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Jan

Alle Affiliate-Augen sollten auf Australien gerichtet sein

Alle Affiliate-Augen sollten auf Australien gerichtet seinGroßbritannien will schärfere Werberichtlinien für Glücksspielanbieter einführen. Was für viel Aufregung sorgt und den Fokus der Affiliates nur auf diesen Markt ausrichtet. Dabei geschehen auf einem ganzen Kontinent große Veränderungen, die momentan kaum jemand beachtet. Die Rede ist von Australien. Aus dem einstigen goldenen Mekka könnte bald ein schwieriger Markt werden.

Stichtag 17. Februar 2018

Australien plant nämlich zu diesem Stichtag ein Wettverbot mit Kreditkarten einzuführen. Ein Kopfzerbrechen der Anbieter ist vorprogrammiert. Denn aus dem ehemals attraktiven Glücksspielmarkt, entsteht zunehmend eine Region voller gesetzlicher Hürden. Wenn Buchmacher und Casino-Betreiber in den letzten Jahren international expandieren wollten, galt Australien für viele als erste Zielgruppe. Mittlerweile sind europäische Unternehmen auf dem weit entfernten Kontinent kaum noch erwünscht.Im neu aufgelegten „2001 Interactive Gambling Act“ legte die Regierung fest, dass ein landesweites Verbot zur Nutzung von Kreditkarten für Wetten bestehen soll. Dies gilt für alle Einsätze auf digitalen Plattformen. Bereits in 2017 wendete die australische Führungsspitze das Blatt, indem die Werberichtlinien für Buchmacher eine starke Einschränkung erhielten. Mittlerweile sind keine Werbemaßnahmen in einem öffentlichen Medium während Sportereignissen mehr erlaubt.

Individuelle Steuerabgaben geplant

Abseits des Kreditkartenverbots, will man nun auch individuelle Besteuerungen auf Wett-Services einführen. Wer weiß, was danach an neuen Regeln folgen wird. Europäische Marktführer haben es somit schwer, weiterhin im australischen Markt gewinnbringend zu arbeiten.Manche Buchmacher haben sich dazu bereits ihre Gedanken gemacht. William Hill erklärte im Januar, dass man seine Strategie zur australischen Division neu einschätzen möchte. Seit 2012 ist man hier tätig und hat umgerechnet 450 millionen Pfund in die Expansion investiert. Damit wurden auch die Übernahmen von drei bekannten Webseiten finanziert.In 2017 erlebte William Hill in Australien einen drastischen Einbruch der Wetteinsätze. Am Wochenende rumorte es sogar, dass der Verkauf des australischen Geschäfts für 100 Millionen AUS$ im Raum steht.Ähnlich dürfte es anderen Wettanbietern wie bet365, Ladbrokes Coral und Paddy Power Betfair ergehen. Ebenso die Kindred Group hat viel Geld in den australischen Markt gesteckt.

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