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Jan

28 Tennis-Profis in „Match Fixing“-Affäre verwickelt

28 Tennis-Profis in „Match Fixing“-Affäre verwickelt

Europol hat berichtet, dass die spanische „Guardia Civil“ insgesamt 83 Personen festnehmen konnte. Sie stehen im Verdacht eine Reihe von Manipulationen bei professionellen Tennis-Ereignissen durchgeführt zu haben. Darin scheinen auch 28 Tennisspieler verwickelt zu sein. Mindestens einer von Ihnen hat am US Open Grand Slam Turnier teilgenommen. Nun gilt es die Beweise zu analysieren und Urteile zu fällen.

Untersuchung begann in 2017

Die Untersuchung, welche 2017 begann, wurde zunächst von der Tennis Integrity Unit (TIU) ausgelöst. Sie stellte unregelmäßige Wettaktivitäten bei Turnieren auf „ITF Futures and Challenger“ -Niveau fest.

Es wird berichtet, dass die kriminelle Gruppe registrierte Tennisspieler bestochen hat, um vorab festgelegte Ergebnisse zu garantieren. Wer mit der Bestechung einverstanden war, spielte dementsprechend. Eine Verfahrensweise die auch als „Match Fixing“ bezeichnet wird. Tausende von Spieler und Wetten soll auf diese Weise teilgenommen haben.

„Nachdem sie die Spieler bestochen hatten, nahmen die Mitglieder des armenischen Netzwerks an den Spielen teil, um sicherzustellen, dass die Tennisspieler die zuvor vereinbarten Absprachen einhielten. Sie erteilten den anderen Mitgliedern der Gruppe den Befehl, die Wetten auf nationaler und internationaler Ebene fortzusetzen.“

Als EU-weite Agentur unterstützte Europol die Ermittlungen, bei denen kriminelle Aktivitäten in einer Reihe von Ländern stattfanden. Europol unterstützte die spanischen Polizeikräfte mit Datenanalysen, Überprüfungen von Verdächtigen, forensische Arbeit sowie Echtzeitkontrollen.

Probleme sind schon länger bekannt

Die Korruptionsverhaftungen folgen einer Veröffentlichung des "Independent Review Panel" (IRP). Es hatte bereits die Integrität des Tennissports in Frage gestellt.

Unter der Leitung des führenden britischen Sport-QC Adam Lewis, hat das IRP den Tennis-Verwaltungsgremien empfohlen, die betrieblichen Rahmenbedingungen umzustrukturieren. Angefangen bei den Ranking-Systemen, über die Akkreditierung von Profisportlern, bis hin zu Turnier-Setups, Preispools und Schulungsprogramme.

Auf Wettebene fordert das IRP, dass Tennis die Bereitstellung von Spieldaten für ITF World Tennis (WTT) -Turniere einstellt. Diese wird in 2019 die früheren ITF-Futures- und Challenger-Turniere ablösen.

Darüber hinaus haben Lewis und die IRP die TUI aufgefordert, unverzüglich die Möglichkeit zu erhalten, Tennisveranstaltungen auszusetzen oder zu unterbrechen. Für den Fall, dass dort kurzfristig Verdachtsmomente aufkommen sollten.

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