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Sep

UK Gambling: 888 muss Millionenstrafe zahlen

UK Gambling: 888 muss Millionenstrafe zahlenEin schwarzer Tag für die 888 Holdings. In der vergangen Woche befand die UK Gambling Commission den Glücksspielanbieter für schuldig. Ihm konnten tausende von fehlerhaften Fällen zum Spielerschutz nachgewiesen werden. Konkret geht es dabei um die 888 UK Limited, welche für Großbritannien zuständig ist.

£7.8 Millionen Strafe für 888

Insgesamt konnte die UK Gambling Commission mehr als 7.000 Fälle nachweisen, in denen der Spielerschutz zu lasch reagierte. Diese Spieler hatten sich allesamt selbst ausgeschlossen. 888 UK folgte diesen Anweisungen in den Bereichen Casino, Sport und Poker auch. Jedoch übertrug man den Selbstausschluss nicht auf die Bingospiele. Dort hatten die Nutzer immer noch Zugangsrechte.Wer jetzt denkt, das wäre nicht so schwerwiegend, der irrt gewaltig. Aus dieser kleinen Lücke entstanden Einzahlungen von 3,5 Millionen Pfund. Dieser Betrag kam in etwas mehr als einem Jahr zusammen. In einem ähnlichen, besonders schweren Fall, wettete ein einzelner Spieler über 1,3 Millionen Pfund. Er stahl dafür sogar 55.000 Pfund von seinem Arbeitgeber. Somit konnte er seine Wetten weiter finanzieren, obwohl er ganz offensichtlich an Spielsucht litt.Alles nur wegen einer Schwachstelle im Spielerschutz von 888. Die Anordnung teilt sich in zwei Zahlungen auf. Zunächst werden allen geschädigten Spielern ihre Gelder zurückerstattet. Also die gesamten 3,5 Millionen Pfund. Zeitgleich muss 888 noch eine Strafe von 4,25 Millionen Pfund zahlen. An eine Organisation für verantwortungsvolles Spielen. Diese darf sich der Anbieter selbst aussuchen.

Ein Warnschuss für die Branche

Damit muss 888 die bislang höchste Strafe in der britischen Glücksspielgeschichte zahlen. Der Markt ist vielleicht der größte regulierte seiner Art. Dementsprechend hoch liegen die Anforderungen. Genaue und häufige Prüfungen, sind der UK Gambling Commission deshalb sehr wichtig.Im Mai hatte es schon die BGO Entertainment Ltd. erwischt. Sie hatte irreführende Werbung geschalten. Außerdem erlaubte das Unternehmen seinen Affiliate-Partnern, diese entsprechend zu vermarkten. Dafür musste man 300.000 Pfund an Bußgeld begleichen.

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