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Jun

Russland: bwin darf den Markt betreten

Russland: bwin darf den Markt betretenRussland gilt als einer der am härtesten regulierten Märkte für Glücksspiele aller Art. Online ist fast jede Form davon verboten. Da verwundert es, dass der bekannte Buchmacher bwin jetzt genau diesen Markt betritt. Durch die Kooperation mit der lokalen Digital Betting LLC., entsteht die neue Domain bwin.ru.

Sportwettenmarkt nur 16€ Millionen wert

Analysten haben den Marktwert von Russland nicht gerade hoch eingeschätzt. Das Interesse ist so niedrig, dass gerade einmal 16 Millionen Euro an Umsatz pro Jahr möglich sein dürften. Lohnt sich denn da überhaupt der Einstieg und Betrieb einer eigenen Domain? Für bwin scheinbar schon und sein neuer Partner Digital Betting setzt ebenfalls große Stücke auf die Zusammenarbeit. Scheinbar sehen die beiden Unternehmen positiv in die Zukunft voraus.Alexander Mamut, Besitzer von Digital Betting, will sogar 10 Millionen Euro investieren und das für jedes der drei kommenden Jahre. So ein massives Investment, im Vergleich zum Marktwert, trifft zurecht auf Unverständnis.Im März 2016 erwarb Digital Betting eine Lizenz für den Betrieb von Online Sportwetten. Doch bis dato entstand noch keine Plattform für diesen Service. Im Vergleich zu lizensierten Konkurrenz, besitzt Digital Betting keine lokale Präsenz, bspw. Wettbüros in den Städten. Das soll der Grund dafür gewesen sein, warum die Genehmigung bislang nicht ausgenutzt worden ist und man nach einer internationalen Firma als Partner gesucht hat.Die GVC Holdings, bekannt als Muttergesellschaft von bwin, hat noch keine Pressemitteilung zum Markteintritt veröffentlicht. Die russischen Medien berichteten aber am Mittwoch darüber, dass Jay Dossetter, Head of Media Relations bei der GVC, diesen Schritt bestätigt hat. Damit gilt bwin als erster europäischer Anbieter, der es wagt den russischen Wettmarkt zu betreten.

Russland: Ein Markt mit Potential

Über das geringe Interesse an Sportwetten in Russland kann nur spekuliert werden. Die Regierung hat landbasierten Casinos bspw. nur eine Handvoll Sonderzonen eingerichtet. Anderswo sind sie verboten und auch online gibt es bislang nur wenige Ausnahmen. Die GVC Holding schätzt den russischen Markt als einen noch sehr jungen ein. Jetzt einzusteigen sei clever, weil man somit ein großes Stück vom aufkommenden Potential mitnehmen kann, ohne dabei mit vielen Konkurrenten um die Gunst der Kunden kämpfen zu müssen.

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