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Feb

Parvus besteht auf Verkauf von William Hill

Parvus besteht auf Verkauf von William HillAuf dem Markt der Sportwetten herrscht ziemlich viel Bewegung und zwar unter den Marken selbst. Seit schätzungsweise zwei Jahren gehören Übernahmen, Fusionen und Angebote zum Alltag im Management solcher Unternehmen. Es haben sich schon große Zusammenschlüsse ergeben und wer hier nicht mitzieht, dem scheint bald ein großer Nachteil zu entstehen.

Parvus drängt William Hill

Am vergangenen Wochenende hat die „Sunday Times“ darüber berichtet, dass der Londoner Hedge Fonds Parvus Asset Management den Buchmacher William Hill zum Verkauf bewegen will. Noch in 2017 soll man entsprechende Gebote entgegennehmen und sich entscheiden, so der Wunsch von Parvus.Der dänische Finanzexperte Mads Eg Gensmann leitet derzeit Parvus und hält 14% an William Hill. Somit hat er als größter Investor ein gewisses Mitspracherecht über zukünftige Entscheidungen. Gensmann versucht die Führung von William Hill zu überzeugen, dass ein Verkauf genau jetzt richtig wäre. Schließlich haben sich starke Fusionen ergeben. Sei es Ladbrokes Coral oder Paddy Power Betfair. Zudem kauf die GVC Holdings immer mehr ein, um sich Marktanteile in dem stark gesättigten Umfeld zu sichern. Wenn William Hill nicht nachzieht, könnte dies bald ernsthafte Nachteile zur Folge haben, so die Befürchtung des Fonds.William Hill ist an der Börse im FTSE 250 notiert und besitzt eine langjährige Geschichte in Großbritannien. Angebote zur Übernahme gab es in den letzten Monaten mehrere. Doch bislang erteilte das Management nur Absagen.

Parvus lehnte Amaya ab

Eines dieser Angebote kam vom Glücksspielunternehmen Amaya Inc. aus Toronto. Parvus legte sein Veto ein, weil diese Kombination „keine Logik & keinen Wert“ gehabt hätte. Amaya hatte in den Verhandlungen ein Gebot von 5 Millionen Pfund abgegeben.Im Dezember musste William Hill seine zweite Profit-Warnung für 2016 herausgeben. Seine Kunden hatten sich nicht so sehr für Sportwetten interessiert wie erhofft. Fußball und Rennen sorgten für ein Minus der Profite von 20 Millionen Pfund. Am Freitag den 24. Februar 2017, wird William Hill seine endgültigen Resultate für das vergangene Jahre bekanntgeben. Womöglich mit einer Aussage zu der Forderung von Parvus.

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