18
Sep

Paddy Power Betfair verschärft Affiliate-AGBs

Paddy Power Betfair verschärft Affiliate-AGBsAn der britischen Börse gelistet, muss sich Paddy Power Betfair (PPB) immer wieder kritischen Veränderungen stellen. Durch seine Affiliate-Partner haben schon tausende von Kunden zum fusionierten Buchmacher gefunden. Was aber nicht heißt, dass PPB die Zügel so locker wie bisher lassen muss. Affiliates dürfen sich nun auf ein paar neue Rahmenbedingungen zum Partnerprogramm einstellen.

Die „1 Strike“-Politik von Paddy Power Betfair

In einer Nachricht klärte PPB darüber auf, wie man künftig mit einem Verstoß gegen die Richtlinien zur Promotion vorgeht. Um sich den Richtlinien der UK Gambling Commission (UKGC) anzupassen, gibt es nun die „1 Strike Policy“, wenn es sich um das Bewerben von Glücksspielinhalten handelt. Demnach ist anzunehmen, dass bereits ein Vergehen gegen die Programmrichtlinien genügt, um dem Partner seine Berechtigung zu entziehen. Als Zusatz gab PPB noch eine Liste mit verbotenen Aktionen an. Diese beinhaltet:
  • Keine Werbung per SMS.
  • Keine „Pop-Under“-Aktionen auf Webseiten.
  • Affiliate-Partner müssen ihre Werbeflächen vollständig offenlegen. (Webseiten, Landingpages, Spielerziele etc.)
  • Jeder Sportwetten-Tip muss erklären, dass es sich um eine Chance und keinen garantierten Gewinn handelt.
  • Alle Promotionen müssen im richtigen Zusammenhang mit den AGBs von Paddy Power und Betfair stehen.
  • Kunden muss erklärt werden, dass die Affiliate-Partner unabhängig von PPB und seinen Marken schreibt.
  • Alle Bekanntmachungen via Facebook, Twitter und andere soziale Medien, müssen mit einem „18+“-Hinweis in der Beschreibung versehen sein.
  • Spezielle Marketingmaßnahmen sind mit Paddy Power und Betfair vor der Veröffentlichung abzustimmen, um im Einklang mit den Buchmacher-Idealen zu stehen.
Diese Liste ist nicht zwingend vollständig. Wir bitten um konkrete Einsicht beim Partnerprogramm von PPB.

Die UK Advertising Standards Authority (ASA)

Eine solche Anpassung der Programmrichtlinie stammt nicht von ungefähr. Großbritannien erlebt einen massiven Wandel in seiner Glücksspielindustrie. So sind der UK Advertising Standards Authority (ASA) viele Vergehen aufgefallen, welche Spieler zu übertriebenen Wetten verleiten könnten. Konkret wurden schon mindestens zwei Affiliate-Partner aus Großbritannien wegen solcher Verstöße angezählt.Sie haben mehrfach dubiose Marketing-Nachrichten versandt und damit unter anderem Ladbrokes beworben. Meistens wurde das „Überwindung finanzieller Probleme“ versprochen. PPB nimmt die Richtlinien der UK Gambling Commission sehr ernst. Deshalb will man sicherstellen, dass auch die Affiliate-Partner angemessen handeln. Andernfalls droht ihnen der Rausschmiss.

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